Deluxe & Destinations Der Winter, der nach Frangipani duftet

Der Winter, der nach Frangipani duftet

Während zuhause die Tage kürzer werden und der Nebel über den Dächern hängt, beginnt am Cape Panwa der Morgen mit einem Farbenspiel über der Andamanensee. Hoch oben, zwischen 40 und 60 Metern über dem Wasser, öffnet man die Türen seiner Villa und der Winter ist plötzlich sehr weit weg.

Sri panwa ist kein Ort, an dem man einfach nur eincheckt. Es ist ein Ort, an dem man ankommt. Die Villen schmiegen sich in den tropischen Hang, umgeben von altem Baumbestand, der hier bewusst bewahrt wird. Die Natur war zuerst da, und das spürt man. Handgefertigte Möbel, warme Materialien, viel Privatsphäre und ein eigener Pool, in dem sich morgens der Himmel spiegelt: So fühlt sich ein Winter an, den man nicht durchsteht, sondern genießt.

Die schönste Jahreszeit für die schönste Seite Thailands

Es ist kein Zufall, dass viele sagen, Phuket sei im europäischen Winter am allerschönsten. Von November bis Februar zeigt sich die Insel von ihrer sanftesten Seite: Die Regenzeit ist vorbei, die Luft ist klar, das Meer ruhig und türkisblau, und die Temperaturen liegen bei angenehmen 28 bis 30 Grad. Während in Deutschland die Heizung läuft, gleiten hier Langboote über das glitzernde Wasser, und der Duft von Jasmin, Zitronengras und gegrilltem Satay liegt in der Luft.

Wer mag, lässt sich vom Cape Panwa aus in die Inselwelt der Andamanensee entführen. Die berühmten Kalksteinfelsen der Phang Nga Bucht, die stillen Buchten von Koh Yao oder die Korallenriffe rund um die Similan Islands liegen quasi vor der Haustür. Und doch reicht manchmal schon ein Spaziergang am nahen Khao Khad Viewpoint, um zu verstehen, warum diese Ecke der Insel als eine der schönsten gilt: ruhig, grün und weit weg vom Trubel der Westküste.

Land und Leute: ein Lächeln

Thailand trägt seinen Beinamen „Land des Lächelns“ nicht ohne Grund. Die Herzlichkeit der Menschen ist keine Geste für Gäste, sondern gelebter Alltag. Der traditionelle Wai, die anmutige Begrüßung mit aneinandergelegten Handflächen, das ehrliche Interesse am Gegenüber, die Leichtigkeit, mit der hier gelacht wird: All das macht einen Aufenthalt auf Phuket zu mehr als nur einer Reise. Man fühlt sich willkommen, vom ersten Moment an.

Besonders spannend ist die Altstadt von Phuket Town, nur eine kurze Fahrt vom Resort entfernt. Zwischen pastellfarbenen sino-portugiesischen Handelshäusern, kleinen Cafés, Kunstgalerien und Straßenküchen erzählt sie von der bewegten Geschichte der Insel, die einst durch den Zinnhandel zu Wohlstand kam. Wer sonntags über den Walking-Street-Markt in der Thalang Road schlendert, probiert sich durch Mango Sticky Rice, frisch gepresste Säfte und lokale Spezialitäten und erlebt das echte, lebendige Phuket abseits der Postkartenmotive.

Auch spirituell hat die Insel viel zu bieten: Der Wat Chalong, Phukets bedeutendster buddhistischer Tempel, und der große Buddha auf den Nakkerd Hills, der weiß über der Insel thront, laden zu Momenten der Stille ein. Es sind Orte, an denen man dem gelassenen Rhythmus des Landes ganz nah kommt. Vielleicht nimmt man genau davon am meisten mit nach Hause: diese besondere thailändische Gelassenheit, die einen lehrt, den Moment nicht zu planen, sondern zu leben.

Abende, die nach mehr schmecken

Zurück im Resort dürfen die Tage langsam ausklingen. Ein spätes Frühstück mit Blick auf die Bucht. Eine Massage, während der Wind durch die Palmen zieht. Und am Nachmittag vielleicht die schönste Frage überhaupt: Wo essen wir heute? Denn mit dem hauseigenen „Baba“-Konzept ist jeder Abend eine kleine Reise. Sie führt vom Soul Food bei Sonnenuntergang über japanische Omakase-Kreationen im Baba IKI bis hinauf zum legendären Baba Nest, wo einem bei 360-Grad-Rundumblick und einem Cocktail in der Hand kurz der Atem stockt.

Wer die thailändische Küche liebt, ist hier ohnehin im Paradies angekommen: aromatische Currys, frischer Fisch aus der Andamanensee, Zitronengras, Kaffirlimette, Chili und Kokos. Die Küche des Südens ist kräftig, ehrlich und voller Charakter, genau wie die Insel selbst.

Was diesen Ort aber wirklich besonders macht, sind die Menschen, allen voran General Managerin Suki Yu, die das Haus mit spürbarer Leidenschaft führt.

„Es gibt hier eine Seele, die man nirgendwo sonst findet“

Drei Fragen an Suki Yu, General Managerin von Sri panwa

Was lieben Sie persönlich am meisten an Ihrer Arbeit im Resort?

„Am meisten liebe ich die Lebendigkeit unseres Teams. Ein Resort wie Sri panwa zu führen bedeutet nicht nur Organisation, es bedeutet Energie. Ob ich das Strahlen eines Gastes sehe, der zum ersten Mal den 360-Grad-Blick vom Baba Nest erlebt, oder mein Team in Führungsrollen hineinwachsen sehe: Es gibt hier eine Seele, die man nirgendwo sonst findet. Jeder Tag fühlt sich an, als würde man ein großes Fest im Haus eines Freundes ausrichten. Das ist ein seltenes Privileg in der Welt der Hotellerie.“

Sri panwa gibt es nun seit 18 Jahren. Wohin geht die Reise, und was darf sich auf keinen Fall verändern?

„Wir sehen Sri panwa dabei, sein Erbe über das Cape hinaus auszubauen. Projekte wie die Sri panwa Lagoon Residence, die 2026 an den Start geht, stehen für unsere Zukunft: die Verbindung von privatem Wohnen auf höchstem Niveau mit der Gastfreundschaft, für die unser Resort steht. Was sich niemals ändern darf, ist unser Spirit. Wir dürfen nie ein austauschbares, klassisches Hotel werden. Das viele Grün, der Erhalt unserer alten, gewachsenen Bäume, wie man es etwa in der Sky Series sieht, und unser lebensfroher, herzlicher Service müssen das Herz der Marke bleiben.“

Wie fühlt sich für Sie ein perfekter Wintertag bei Sri panwa an?

„Er beginnt langsam, mit dem Blick über die Andamanensee, wenn das Licht noch weich ist. Und er endet dort, wo unsere Gäste ihn am liebsten ausklingen lassen: bei Sonnenuntergang mit einem Drink in der Hand, hoch über dem Meer. Genau in diesen Momenten spürt man, warum dieser Ort so besonders ist.“

Ein Zuhause auf Zeit, dort, wo der Winter Sommer heißt.

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