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Revolut auf Rekordkurs: 115 Milliarden Dollar Bewertung!

Revolut auf Rekordkurs: 115 Milliarden Dollar Bewertung!
KI-generiert
Erschienen
Lesezeit3 Min · 515 Wörter

Revolut sprengt die nächste Milliardenmarke und macht den etablierten Banken ordentlich Druck. Nach einer neuen Finanzierungsrunde wird der Fintech-Gigant mit unglaublichen 115 Milliarden US-Dollar bewertet – und der globale Expansionskurs läuft auf Hochtouren.

Der britische Finanzriese kennt offenbar nur eine Richtung: nach oben. Mit über 80 Millionen Privatkunden, milliardenschweren Gewinnen und neuen Banklizenzen greift Revolut weltweit nach immer größeren Marktanteilen.

Milliarden-Deal: Investoren setzen auf Revolut

Die jüngste Finanzierungsrunde katapultiert Revolut auf eine Unternehmensbewertung von 115 Milliarden US-Dollar. Angeführt wurde die Transaktion von Schwergewichten wie Glade Brook Capital Partners, Coatue, Durable Capital Partners, T. Rowe Price Associates und Baillie Gifford. Sowohl bestehende als auch neue internationale Investoren beteiligten sich. Wie viel frisches Kapital tatsächlich floss, wurde nicht mitgeteilt. Klar ist: Das Vertrauen in Revoluts Geschäftsmodell bleibt gewaltig.

Angriff auf die Bankenwelt: Revolut expandiert weltweit

Während klassische Banken mit ihren Strukturen kämpfen, drückt Revolut aufs Tempo. Allein 2026 startete das Unternehmen Banken im Vereinigten Königreich, in Mexiko, Australien und Neuseeland. Banklizenzen in Frankreich, Kolumbien und Argentinien folgten. Besonders brisant: In den USA erhielt Revolut vom Office of the Comptroller of the Currency (OCC) die vorläufige Genehmigung für eine nationale Banklizenz. Damit rückt einer der wichtigsten Finanzmärkte der Welt stärker in den Fokus. In Europa ist Revolut bereits in allen 30 Märkten des Europäischen Wirtschaftsraums mit seinem Bankgeschäft vertreten.

Zahlen-Hammer: Umsatz und Gewinn explodieren

Die Milliardenbewertung steht nicht allein auf großen Versprechen. Revolut lieferte 2025 beeindruckende Geschäftszahlen: Der Umsatz schoss um 46 Prozent auf 5,3 Milliarden Euro nach oben. Noch stärker entwickelte sich der Vorsteuergewinn, der um 57 Prozent auf 2 Milliarden Euro kletterte. Die Vorsteuermarge erreichte satte 38 Prozent. Zahlen, die zeigen, dass Revolut längst mehr ist als eine angesagte Banking-App.

100 Millionen Kunden: Das nächste Angriffsziel

Mit über 80 Millionen Privatkunden hat Revolut bereits eine enorme globale Reichweite aufgebaut. Doch CEO und Gründer Nik Storonsky will mehr. Das nächste Etappenziel sind 100 Millionen Kunden. Langfristig soll Revolut mehr als 100 Millionen aktive Nutzer in über 100 Ländern bedienen. Auch die Mitarbeiter sollen vom Wachstum profitieren: Im Zuge der Transaktion erhielten sie erneut die Möglichkeit, am selbst geschaffenen Unternehmenswert teilzuhaben. Mitarbeiterbeteiligungen gehören laut Storonsky seit der Gründung zur Unternehmenskultur.

Globale Bank statt Fintech-App: Revolut will alles

Finanzchef Victor Stinga sieht in den jüngsten Erfolgen das Ergebnis jahrelanger Aufbauarbeit. Die neuen Bankstarts und Lizenzen sollen das digitale Bankgeschäft in bestehenden Märkten stärken und Millionen zusätzliche Kunden außerhalb Europas erschließen. Das große Ziel ist unmissverständlich: Revolut will die erste wirklich globale Bank aufbauen. Was 2015 im Vereinigten Königreich mit Geldtransfers und Währungsumtausch begann, ist inzwischen ein internationales Finanzgeschäft mit über einer Milliarde Transaktionen pro Monat. Die Revolut Bank UAB besitzt eine europäische Banklizenz und wird von der litauischen Zentralbank sowie der Europäischen Zentralbank reguliert. In der Schweiz ist das Unternehmen über Revolut (Switzerland) AG vertreten.

Die Botschaft an die traditionelle Bankenwelt ist deutlich: Revolut will nicht länger nur eine Alternative sein. Das Unternehmen greift nach einer zentralen Rolle im globalen Bankgeschäft.

Über REVOLUT Die Revolut Bank UAB ist eine lizenzierte europäische Bank, gegründet in der Republik Litauen, autorisiert und reguliert von der Bank von Litauen sowie der Europäischen Zentralbank, und hilft Menschen dabei, mehr aus ihrem Geld zu machen. Im Jahr 2015 startete Revolut im Vereinigten Königreich mit Geldtransfers und Währungsumtausch. Heute nutzen mehr als 80 Millionen Kunden weltweit Dutzende innovative Revolut-Produkte und tätigen monatlich über eine Milliarde Transaktionen.

Günther Suchy

Head of Digital Editorial

Günther Suchy ist bei Business Punk Head of Digital Editorial. Daneben ist der promovierte Volkswirt Professor für Kommunikation und Journalismus an der Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) am Campus Ravensburg – also einer, der die Medienwelt nicht nur lehrt, sondern lebt. Als gelernter Redakteur kennt er den Journalismus und die digitalen Medien jenseits des Elfenbeinturms: An der DHBW Ravensburg leitet das Hochschulradio „Das kleine U-Boot“, baut crossmediale Ausbildungs- und Produktionsformate auf und hält dabei immer den Finger am Puls der Branche. Bevor er an die staatliche Hochschule nach Ravensburg kam, war Suchy unter anderem in der Unternehmenskommunikation von MAN und in leitenden Funktionen digitaler Medienprojekte tätig – sowie als Online-Redaktionsleiter der Automotive-Formate bei Motorvision (DSF). Seine Lehr- und Forschungsprojekte bringen ihn immer wieder an Universitäten und Hochschulen in aller Welt, u.a. nach Shanghai/China, Chile oder Marrakesh/Marokko. Im Königreich Bhutan lehrte er 2024 und 2025 am Royal Thimpu College und gab Seminare am Nationalen Olympischen Komitee zum Thema „Nachhaltigkeitskommunikation im Sport“. An der Universität Durban in Südafrika unterrichtet er regelmäßig das Thema "Green Startups" und vermittelt in Praxis-Workshops Know-how zu innovativen Gründerthemen. Zwischen Subkultur, Startup-Mindset und System fühlt er sich zu Hause – und genau aus dieser Perspektive schreibt er für Business Punk.