Revolut auf Rekordkurs: 115 Milliarden Dollar Bewertung!
Revolut sprengt die nächste Milliardenmarke und macht den etablierten Banken ordentlich Druck. Nach einer neuen Finanzierungsrunde wird der Fintech-Gigant mit unglaublichen 115 Milliarden US-Dollar bewertet – und der globale Expansionskurs läuft auf Hochtouren.
Der britische Finanzriese kennt offenbar nur eine Richtung: nach oben. Mit über 80 Millionen Privatkunden, milliardenschweren Gewinnen und neuen Banklizenzen greift Revolut weltweit nach immer größeren Marktanteilen.
Milliarden-Deal: Investoren setzen auf Revolut
Die jüngste Finanzierungsrunde katapultiert Revolut auf eine Unternehmensbewertung von 115 Milliarden US-Dollar. Angeführt wurde die Transaktion von Schwergewichten wie Glade Brook Capital Partners, Coatue, Durable Capital Partners, T. Rowe Price Associates und Baillie Gifford. Sowohl bestehende als auch neue internationale Investoren beteiligten sich. Wie viel frisches Kapital tatsächlich floss, wurde nicht mitgeteilt. Klar ist: Das Vertrauen in Revoluts Geschäftsmodell bleibt gewaltig.
Angriff auf die Bankenwelt: Revolut expandiert weltweit
Während klassische Banken mit ihren Strukturen kämpfen, drückt Revolut aufs Tempo. Allein 2026 startete das Unternehmen Banken im Vereinigten Königreich, in Mexiko, Australien und Neuseeland. Banklizenzen in Frankreich, Kolumbien und Argentinien folgten. Besonders brisant: In den USA erhielt Revolut vom Office of the Comptroller of the Currency (OCC) die vorläufige Genehmigung für eine nationale Banklizenz. Damit rückt einer der wichtigsten Finanzmärkte der Welt stärker in den Fokus. In Europa ist Revolut bereits in allen 30 Märkten des Europäischen Wirtschaftsraums mit seinem Bankgeschäft vertreten.
Zahlen-Hammer: Umsatz und Gewinn explodieren
Die Milliardenbewertung steht nicht allein auf großen Versprechen. Revolut lieferte 2025 beeindruckende Geschäftszahlen: Der Umsatz schoss um 46 Prozent auf 5,3 Milliarden Euro nach oben. Noch stärker entwickelte sich der Vorsteuergewinn, der um 57 Prozent auf 2 Milliarden Euro kletterte. Die Vorsteuermarge erreichte satte 38 Prozent. Zahlen, die zeigen, dass Revolut längst mehr ist als eine angesagte Banking-App.
100 Millionen Kunden: Das nächste Angriffsziel
Mit über 80 Millionen Privatkunden hat Revolut bereits eine enorme globale Reichweite aufgebaut. Doch CEO und Gründer Nik Storonsky will mehr. Das nächste Etappenziel sind 100 Millionen Kunden. Langfristig soll Revolut mehr als 100 Millionen aktive Nutzer in über 100 Ländern bedienen. Auch die Mitarbeiter sollen vom Wachstum profitieren: Im Zuge der Transaktion erhielten sie erneut die Möglichkeit, am selbst geschaffenen Unternehmenswert teilzuhaben. Mitarbeiterbeteiligungen gehören laut Storonsky seit der Gründung zur Unternehmenskultur.
Globale Bank statt Fintech-App: Revolut will alles
Finanzchef Victor Stinga sieht in den jüngsten Erfolgen das Ergebnis jahrelanger Aufbauarbeit. Die neuen Bankstarts und Lizenzen sollen das digitale Bankgeschäft in bestehenden Märkten stärken und Millionen zusätzliche Kunden außerhalb Europas erschließen. Das große Ziel ist unmissverständlich: Revolut will die erste wirklich globale Bank aufbauen. Was 2015 im Vereinigten Königreich mit Geldtransfers und Währungsumtausch begann, ist inzwischen ein internationales Finanzgeschäft mit über einer Milliarde Transaktionen pro Monat. Die Revolut Bank UAB besitzt eine europäische Banklizenz und wird von der litauischen Zentralbank sowie der Europäischen Zentralbank reguliert. In der Schweiz ist das Unternehmen über Revolut (Switzerland) AG vertreten.
Die Botschaft an die traditionelle Bankenwelt ist deutlich: Revolut will nicht länger nur eine Alternative sein. Das Unternehmen greift nach einer zentralen Rolle im globalen Bankgeschäft.