AnlagePunk SpaceX vor Mega-IPO: Die wahren Gewinner sitzen in Europa

SpaceX vor Mega-IPO: Die wahren Gewinner sitzen in Europa

Musks Zwei-Billionen-Börsengang elektrisiert die Märkte. Doch die wahren Profiteure sind nicht SpaceX selbst – sondern europäische Zulieferer, die bereits Gewinne schreiben und massiv unterbewertet sind.

Elon Musk plant den größten Börsengang der Ggeschichte. SpaceX soll mit über zwei Billionen Dollar bewertet werden – fast auf Augenhöhe mit Amazon. Doch während alle auf das Mega-IPO starren, übersehen Investoren die eigentlichen Gewinner: Unternehmen, die längst profitabel arbeiten und vom Weltraum-Boom profitieren, ohne im Scheinwerferlicht zu stehen. Besonders ein europäischer Player fliegt unter dem Radar – und könnte vor einer massiven Neubewertung stehen.

Starship: Die Rakete, die den Markt neu definiert

Die Dimensionen sind brutal. Würde das Starship in München starten, würde es die Frauenkirche um 50 Meter überragen. Die Version 4 liefert beim Start die dreifache Schubkraft der legendären Saturn V. Transportkapazität: über 200 Tonnen – fast zehnmal mehr als die leistungsstärkste Ariane 6. Aber der eigentliche Clou ist die Serienproduktion. Ab 2027 soll das Starship wöchentlich abheben, ab 2030 täglich.

Rein rechnerisch könnte SpaceX damit alle drei Wochen die Masse aller heute aktiven Satelliten verdoppeln. Parallel dazu entwickelt Musk den V3-Satelliten: zwei Tonnen schwer, Solarpanele in der Spannweite einer Boeing 737, Antenne so groß wie ein Tennisplatz. Die Datenübertragung erreicht ein Terabyte pro Sekunde bei 20 Millisekunden Latenz – 5G-Niveau, fast überall auf der Welt. Starlink Mobile soll als virtueller Mobilfunkanbieter in bestehende Netze einsteigen und langfristig zum globalen Netzbetreiber werden. Telekom-Chef Tim Höttges hat allen Grund, nervös zu werden.

Der 379-Seiten-Blick hinter die Kulissen

Der veröffentlichte Börsenprospekt gewährt erstmals Einblicke in das SpaceX-Geschäft. Das Ziel: frisches Kapital für den Ausbau des Satellitennetzwerks als direkten Konkurrenten etablierter Netzbetreiber. Doch während Analysten die Bewertung diskutieren, zeigt sich eine andere Dynamik. Der Weltraum-Boom zieht eine ganze Industrie mit – und die profitabelsten Player sind nicht die lautesten.

Die stillen Profiteure: Europäische Geheimtipps

Während SpaceX die Schlagzeilen dominiert, arbeiten Zulieferer, Satellitenbauer und Infrastruktur-Anbieter im Hintergrund an der Weltraum-Infrastruktur der Zukunft. Diese Unternehmen, wie SES, Eutelsat, Thales Alenia, liefern Komponenten, Technologie und Services, die für den Ausbau von Satellitennetzen unverzichtbar sind. Ihre Bewertungen sind moderat, ihre Geschäftsmodelle erprobt – und ihre Gewinnmargen steigen mit jedem neuen Satelliten, der ins All geschossen wird.

Business Punk Check

Musks Zwei-Billionen-Wette ist kein Raumfahrt-Märchen, sondern knallharte Infrastruktur-Politik. SpaceX will nicht nur Raketen bauen, sondern die Datenautobahnen der KI-Welt kontrollieren. Wer glaubt, hier gehe es um Weltraum-Romantik, hat nichts verstanden. Es geht um globale Netzhoheit – und die etablierten Telekom-Riesen stehen mit dem Rücken zur Wand. Aber: Die wahren Gewinner sitzen nicht in Hawthorne, Kalifornien. Europäische Zulieferer und Satellitenbauer profitieren vom Boom, ohne das Bewertungsrisiko eines überhypten IPOs zu tragen.

Sie schreiben bereits Gewinne, haben erprobte Geschäftsmodelle und sind massiv unterbewertet. Während Investoren auf SpaceX-Aktien warten, übersehen sie die stillen Profiteure, die längst liefern. Die unbequeme Wahrheit: Wer jetzt auf den SpaceX-Hype setzt, zahlt für Musks Vision. Wer die Zulieferer kauft, investiert in die Infrastruktur, die jeder Weltraum-Player braucht – egal ob SpaceX, Blue Origin oder die nächste Generation. Das ist keine Spekulation, sondern Positionierung im Ökosystem. Early Adopters sollten sich die europäischen Geheimtipps ansehen, bevor der Markt die Bewertungslücke schließt.

Quellen: Deraktionaer, Handelsblatt, Welt

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