style & design · Attraktivität

Attraktive Startup-Gründerinnen erhalten häufiger Investitionen 

Start Up Gründerinnen
Foto von Humphrey Muleba auf Unsplash
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Aktualisiert
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Schon mal vom Halo-Effekt gehört? Das Phänomen sorgt dafür, dass wir anderen Personen aufgrund eines bestimmten Merkmals automatisch weitere Merkmale zuschreiben. Besonders bekannt ist das für die Attraktivität. So ordnen wir attraktiven Menschen wie von selbst positive Eigenschaften wie Intelligenz zu. 

Das ist nicht gerade fair, denn es sorgt dafür, dass attraktive Menschen es unter Umständen im Leben leichter haben, auch auf dem Arbeitsmarkt. Gilt das auch für die Startup-Szene? Und hat das einen (negativen) Zusammenhang mit dem Fakt, dass weibliche Startup-Gründer seltener Investitionen bekommen als männliche? Die Universität St. Gallen hat sich in einer Studie damit auseinandergesetzt – und war vom Ergebnis überrascht. 

Von wegen Halo-Effekt! Beauty is Beastly 

Wenngleich der Halo-Effekt in Bezug auf Attraktivität eigentlich positive Charaktereigenschaften assoziiert, gilt bei Frauen im Business oft das Gegenteil. “Gerade im Managementkontext wird attraktiven Frauen von männlicher Seite eher Kompetenz abgesprochen, was auch als ‘Beauty is Beastly’ bekannt ist. Wir waren daran interessiert, wie sich dies in der Startup-Szene verhält”, sagt Dr. Robert Schreiber, Postdoktorand am GCEI-HSG der Universität St. Gallen. 

Demnach wäre Attraktivität für Startup-Gründerinnen gar kein Vorteil, sondern würde ihnen (weitere) Steine in den Weg legen. Doch ist dem denn wirklich so? 

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