AnlagePunk

Bei diesen drei Unternehmen wird klar, dass der Staat ein grottenschlechter Eigentümer ist

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Der Verkauf ist äußerst heikel. Nicht nur weil die DSV im Ruf steht, Wettbewerber aus dem Weg zu räumen. 2019 schluckten die Dänen die Schweizer Panalpina und setzten anschließend ein Drittel der Belegschaft an die Luft. Auch für Schenker sieht es schlecht aus. Arbeitsplätze werden allenfalls zwei Jahre garantiert, der Name soll verschwinden. Die Arbeitnehmerseite im Aufsichtsrat macht deswegen Druck, den Verkauf doch noch abzusagen.

Damit aber nicht genug: Deutschland ist die logistische Drehscheibe der Nato, wie etwa der ehemalige Inspekteur der Streitkräftebasis, Generalleutnant a.D. Martin Schelleis betont. Der gesamte Nachschub bis hin zu Kampfpanzern und Haubitzen für die Ukraine wird über die Schiene abgewickelt. Um die Möglichkeit zur Verlegung per Schiene jederzeit aufrechtzuerhalten, dürfen sich einige Lokführer nicht an Streiks beteiligen. Noch vor zwei Jahren hat DB-Schenker langjährige Aufträge als Militärlogistiker erhalten. Doch nun geht dieses für die deutsche Sicherheit sensible Unternehmen, welche die militärische Logistik per Schiene leistet, an die Dänen. Jedenfalls, wenn der DB-Aufsichtsrat, von dem das Ja noch aussteht, nicht die Notbremse zieht. Doch in dem Gremium sitzt der klamme Staat am Drücker.

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