style & design · Berliner Touristenfalle

Touristenfallen entlarvt: Checkpoint Charlie auf Platz 2!

Touristenfallen entlarvt: Checkpoint Charlie auf Platz 2!
Touristen fotografieren am Checkpont Charlie in Berlin am 22.09.2012 . Foto: Wolfram Steinberg dpa
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Lesezeit3 Min · 548 Wörter
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Warum Checkpoint Charlie enttäuscht

Laut Preplys Analyse, die über 80 beliebte Touristenattraktionen weltweit untersucht hat, landet Checkpoint Charlie auf Platz 2 der enttäuschendsten Ziele. Die Untersuchung basierte auf der Analyse von Rezensionen, die nach negativen Begriffen durchkämmt wurden. Begriffe wie „klein“, „enttäuschend“ und „überfüllt“ tauchten häufig auf. Über 1.400 negative Bewertungen sprechen eine deutliche Sprache.

Berlin in prominenter Gesellschaft

Berlin ist nicht allein. Auf Platz 1 der Liste steht der Times Square in New York, der als überfüllt und schmutzig beschrieben wird. Der Eiffelturm in Paris folgt auf Platz 3, wo die langen Warteschlangen die Geduld der Besucher auf die Probe stellen. Auch die berühmte Prachtstraße Las Ramblas in Barcelona findet sich auf Platz 5 wieder, ebenfalls aufgrund der Menschenmassen. Es scheint, als ob der Tourismus selbst die größten Attraktionen zum Verhängnis wird.

Erwartungen vs. Realität

Ein weiteres Beispiel für enttäuschte Erwartungen ist die „kleine Meerjungfrau“ in Kopenhagen, die auf Platz 4 der Liste steht. Viele Touristen sind überrascht, wie klein die Statue tatsächlich ist. Ähnlich verhält es sich mit Manneken Pis in Brüssel, der auf Platz 6 landet. Diese gerade mal 61 Zentimeter hohe Bronzestatue eines pinkelnden Jungen lässt bei vielen Besuchern die Frage aufkommen: „War das alles?“

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