Brand & Brilliance Unilever setzt auf 120 Millionen Creator – SAMY orchestriert

Unilever setzt auf 120 Millionen Creator – SAMY orchestriert

Unilever Foods überträgt SAMY die globale Influencer-Strategie für 13 Märkte. Die Agentur verbindet lokale Creator-Insights mit skalierbarer Technologie – und zeigt, wie moderne Markenführung funktioniert.

Unilever Foods hat sich entschieden: Das globale Influencer-Marketing für Marken wie Hellmann’s und Knorr liegt künftig in den Händen von SAMY. Das internationale Agentur-Netzwerk orchestriert ab sofort die Creator-Strategie in 13 Ländern – von den USA über Brasilien bis Pakistan. Dahinter steckt mehr als nur ein Agenturwechsel: Unilever verschiebt sein Marketing-Budget massiv in Richtung Social-First und setzt auf datengetriebene Creator-Partnerschaften statt klassischer Werbekampagnen.

Sonsoles Piñeiro Kruik, Chief Growth Officer bei SAMY, erklärte: „Dass wir für das globale Pilotprojekt von Unilever Foods zum Social-First-Ansatz ausgewählt wurden, ist ein wichtiger Meilenstein für beide Teams. Diese Transformation im Food-Bereich begleiten zu dürfen, ist eine große Anerkennung von SAMYs Influencer-Marketing-Expertise im Social-Universum.”

SAMY bringt 120 Millionen Creator ins Spiel

Die Agentur nutzt ihre proprietäre Plattform Maia, die Zugriff auf über 120 Millionen Influencer:innen weltweit bietet. Das System liefert nicht nur Namen, sondern Performance-Daten: Engagement-Raten, Zielgruppen-Fit, Content-Qualität. Unilever kann so präzise entscheiden, welcher Creator in welchem Markt die richtige Wahl ist.

Die Strategie verzichtet bewusst auf globale Einheitslösungen. Stattdessen kombiniert SAMY lokale Cultural Intelligence mit einem skalierbaren Framework. Teams in Deutschland, Mexiko oder Indonesien wählen Creator aus, die kulturell passen – während zentrale Systeme für konsistente Markenführung und vergleichbare Messung sorgen.

Meg Bass, Global Media Manager bei Unilever Foods, fügte hinzu: „Bei Unilever geht es darum, dort zu sein, wo die Konsument:innen sind, und Desire at Scale aufzubauen – also unsere Marken zu stärken, indem wir sie authentisch in die Kultur einbinden. Das bedeutet, stark auf Creator:innen zu setzen, die dabei helfen, dass unsere Geschichten eine größere Reichweite erzielen, authentischer wirken und einen tieferen Eindruck hinterlassen.”

Lokale Relevanz trifft globale Skalierung

Dieser Ansatz adressiert ein klassisches Dilemma internationaler Markenführung: Wie bleibt Content authentisch und lokal relevant, während gleichzeitig globale Standards eingehalten werden? SAMY löst das durch kontinentübergreifende Teams, die lokale Insights in ein gemeinsames System einspeisen.

Deployment Frameworks und Measurement-Modelle stellen sicher, dass Hellmann’s in Brasilien genauso konsistent kommuniziert wie in Polen – aber eben mit Creatorn, die den jeweiligen Markt verstehen. Unilever nennt das „Desire at Scale“: Marken authentisch in kulturelle Kontexte einbinden, ohne dabei die Kontrolle über Botschaften und Performance zu verlieren.

Was Unilever wirklich will

Der Konzern verfolgt eine klare Vision: Weg von klassischen Werbekanälen, hin zu Social-Plattformen, auf denen sich die Zielgruppen tatsächlich aufhalten. Unilevers Social-First-Ansatz setzt auf Creator als Multiplikatoren, KI zur Content-Beschleunigung und Echtzeit-Teilhabe an kulturellen Trends.

Die Partnerschaft mit SAMY ist dabei mehr als ein Dienstleistervertrag – es ist ein Pilotprojekt für die gesamte Foods-Sparte. Funktioniert das Modell, dürfte Unilever es auf weitere Geschäftsbereiche ausrollen. Die beteiligten Märkte decken bereits diverse Regionen ab: Neben Deutschland sind die USA, Großbritannien, Frankreich, Kanada, Mexiko, Brasilien, Argentinien, Polen, Türkei, Indonesien, Philippinen und Pakistan dabei.

Häufig gestellte Fragen

Wie misst Unilever den Erfolg dieser Influencer-Strategie konkret?

Über SAMYs Plattform Maia erhält Unilever Zugriff auf Performance-Daten von über 120 Millionen Creatorn weltweit. Die Measurement-Modelle erfassen nicht nur Reichweite und Engagement, sondern auch Zielgruppen-Fit und Content-Qualität pro Markt. So lässt sich der ROI jeder Creator-Partnerschaft transparent nachvollziehen – und bei Bedarf schnell nachjustieren.

Warum setzt Unilever auf lokale Teams statt zentrale Steuerung?

Weil kulturelle Relevanz nicht zentral planbar ist. Creator, die in Brasilien funktionieren, floppen möglicherweise in Pakistan. SAMYs Ansatz kombiniert lokale Markt-Insights mit globalen Standards: Teams vor Ort wählen passende Creator aus, während zentrale Frameworks für konsistente Markenführung sorgen. Das verhindert sowohl kulturelle Fehlgriffe als auch Markenverwässerung.

Welche Rolle spielt KI in Unilevers Social-First-Ansatz?

KI beschleunigt Content-Produktion und Trend-Erkennung. Unilever nutzt Technologie, um in Echtzeit auf kulturelle Entwicklungen zu reagieren und Creator-Content schneller zu skalieren. Die Plattform Maia analysiert zudem automatisch, welche Influencer:innen für welche Kampagnen optimal passen – basierend auf historischen Performance-Daten und Zielgruppen-Überschneidungen.

Funktioniert dieser Ansatz auch für kleinere Brands ohne Unilever-Budget?

Die Prinzipien lassen sich skalieren: Lokale Relevanz, datengetriebene Creator-Auswahl und messbare Performance sind keine Frage des Budgets, sondern der Strategie. Kleinere Brands können mit fokussierten Märkten starten und Micro-Influencer nutzen, die oft bessere Engagement-Raten liefern als Mega-Creator. Entscheidend ist der systematische Ansatz – nicht die Anzahl der Märkte.

Was unterscheidet SAMYs Modell von klassischen Influencer-Agenturen?

Klassische Agenturen vermitteln Creator-Deals. SAMY baut ein skalierbares System mit proprietärer Technologie, globalen Teams und lokaler Expertise. Die Plattform Maia liefert nicht nur Kontakte, sondern Intelligence: Welcher Creator passt warum zu welcher Kampagne? Das macht den Unterschied zwischen Bauchgefühl-Marketing und datenbasierter Strategie aus.

Quellen: SAMY

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