Brand & Brilliance Volkswagen R feierte bei Fotografiska Berlin den Auftakt seines Kulturengagements.

Volkswagen R feierte bei Fotografiska Berlin den Auftakt seines Kulturengagements.

Performance misst man in PS, könnte man meinen. An diesem Abend ging es bei Fotografiska Berlin allerdings um eine andere Form von Energie, und der Laden war restlos ausgebucht. Überraschung: keine.

Es war der Startschuss für eine neue, strategische Partnerschaft zwischen Volkswagen R, IFA Berlin und Fotografiska Berlin. Im Fokus: Emerging Berlin, das Nachwuchsprogramm von Fotografiska, das aufstrebende Bildkünstler*innen fördert. Volkswagen R macht die kommenden Ausstellungen mit möglich, nicht als Logo am Rand, sondern als Teil einer Idee. Die Idee heißt: die Schnittstelle von Technologie, Kunst und kulturellem Diskurs.

Warum eine Auto-Marke?

Berechtigte Frage. Die ehrliche Antwort: weil Volkswagen R noch nie nur ein Auto sein wollte.

„Volkswagen R steht für die Verbindung von Performance, Innovation und progressivem Mindset“, sagt Reinhold Ivenz, Leitung Volkswagen R.

Progressives Mindset heißt eben nicht nur schneller, sondern auch: weiterdenken. Visuelle Kultur denkt technologische Entwicklungen oft voraus – lange bevor sie in der breiten Debatte ankommen. Matrix, Terminator, Minority Report: Bilder, die KI, autonome Systeme und neue Mobilität entworfen haben, als das alles noch Science-Fiction war. Wer wissen will, wohin Technologie steuert, sollte den Künstler*innen zuhören, die schon dort sind. Für eine Marke, die Zukunft baut, ist das kein Nebenschauplatz. Das ist Recherche.

Der Abend: fünf Frauen, fünf Welten

Lead Editor Sophia Emmerich und Kuratorin Marie-Luise Mayer stellten an dem Abend die nächste Generation vor: Bob Jones, Carola Lampe, Miji Ih, Anna Tiessen und Anya Tsaruk. Und dann übernahmen die Bilder.

Ihre Themen spannten genau den Bogen, um den es bei der Partnerschaft geht: Körper, Technik und Algorithmus als Bildmaschinen. Straßenfotografie, die mit künstlich generierten Welten verschmolz. Alltagsgegenstände als Spiegel einer patriarchalen Gesellschaft. Eine Landjugend zwischen Traktoren und Windrädern. Eine zutiefst persönliche Spurensuche in der Ukraine zwischen Krieg, Trauma und Resilienz. Fünf Perspektiven auf eine Welt im Umbruch.

Den Auftakt machte Bob Jones mit der Eröffnung ihrer Ausstellung 587 Blitze. Jones arbeitet zwischen Fotografie, Performance und Installation und versteht Fotografie nicht als brave Dokumentation, sondern als aktiven Prozess – aus einer queer-feministischen Perspektive. Auf der Bühne las sie aus ihren Textbüchern, die Teil der Ausstellung sind. Kunst zum Anschauen und zum Zuhören.

Weil ein gutes Opening ohne Afterparty nur ein halbes Opening ist: B4MBI eröffnete den Abend mit einer Live-Performance – eine der wenigen FLINTA-Artists der Neuen Neuen Deutschen Welle, mit Songs, die nicht gefallen wollen, sondern bleiben. Danach übernahm Sandrino, die eine Hälfte von Frankey & Sandrino, und schickte den Saal mit atmosphärischem House und Techno in die Nacht.

Emerging Berlin, das Nachwuchsprogramm von Fotografiska
Emerging Berlin, das Nachwuchsprogramm von Fotografiska

„Die Zukunft entsteht dort, wo Technologie auf kulturellen Ausdruck trifft“, brachte es Pedro Martinez Diaz, Leitung Vertrieb & Marketing Volkswagen R, auf den Punkt.

Volkswagen R liefert die Performance. Art Shapes The Future liefert die Frage, wofür: Was bedeutet es eigentlich, in einer sich wandelnden Welt Mensch zu sein?

Der Auftakt war nur der Anfang

Das Gute am Auftakt: Er war nur der Anfang. Unter dem Leitsatz Art Shapes The Future läuft der gemeinsame Open Call von Volkswagen R, IFA und Fotografiska noch bis 20. Juli 2026. Aufstrebende Kunstschaffende aus Fotografie, Videografie und KI-generierten Bildern können weltweit einreichen.

Drei Gewinner*innen, je 1.500 Euro Preisgeld, plus Präsenz auf den Kanälen aller Partner. Der Höhepunkt: Die prämierten Arbeiten werden im Rahmen der IFA Berlin (4. bis 8. September 2026) einem internationalen Publikum gezeigt – genau dort, wo technologische Innovation auf kulturelle Reflexion trifft.

Die Zukunft wird nicht allein von Code und Technik bestimmt, sondern von Menschen, die mutig genug sind, den Status quo zu hinterfragen. Volkswagen R, IFA und Fotografiska geben ihnen die Bühne.

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