Bürgergeld-Debatte: Nobelpreisträger warnt vor gefährlichen Folgen!
Mindestlohn: Ein Erfolgsmodell
David Card, auch bekannt als „Mister Mindestlohn“, hat in der Vergangenheit die Einführung von Mindestlöhnen untersucht. Weltweit ebneten seine Untersuchungen die Einführung von Mindestlöhnen. Als in Deutschland unter Angela Merkel der Mindestlohn eingeführt wurde, kamen laut Card kaum negative Effekte auf. „Auch als Angela Merkel den Mindestlohn einführte, sagten viele Experten starke Job-Verluste voraus. Doch der Effekt war nahezu bei null!“, betont er.
Wird die Politik auf den Experten hören?
Die Aussagen von David Card werfen ein kritisches Licht auf die aktuelle Diskussion um das Bürgergeld. Während er die positiven Effekte der Migration hervorhebt, warnt er eindringlich vor den wirtschaftlichen Folgen eines zu geringen Abstands zwischen Mindestlohn und Bürgergeld. Seine Warnungen sollten ernst genommen werden, um die Produktivität der Volkswirtschaft nicht zu gefährden.
Ob sich die Bundesregierung die Prognosen des Nobelpreisträgers zu Herzen nehmen wird, ist mehr als fraglich. Bisher war die Ampel-Regierung eher damit beschäftigt, Schlagzeilen-kräftige Entscheidungen zu treffen, um einen Szenen-Applaus zu genießen, der angesichts mieser Umfragewerte das Ego der Politiker pusht. Gründlich überlegte Pläne, die das Wissen fachlich qualifizierter Experten miteinbeziehen und so dem Staat auch auf lange Sicht tatsächlich nützen, sucht man vergebens.