Business & Beyond Deutsche Bank knackt 20-Jahres-Rekord: Warum Sewings Zahlenwerk plötzlich glänzt

Deutsche Bank knackt 20-Jahres-Rekord: Warum Sewings Zahlenwerk plötzlich glänzt

Deutschlands größtes Geldhaus verbucht Rekordgewinn seit 2007 – mit 200% Plus im Halbjahr. CEO Sewing nutzt globale Marktverschiebungen und treibt „Deutsche Bank 3.0“ voran. Aktionäre dürfen jubeln.

Die Deutsche Bank lässt ihre Krisenzeiten hinter sich und präsentiert Zahlen, die selbst hartgesottene Finanzanalysten überraschen. Mit einem Quartalsgewinn von 1,5 Milliarden Euro erreicht das Frankfurter Geldhaus den höchsten Wert seit der Finanzkrise 2007.

Im Halbjahresvergleich steht sogar ein Plus von satten 200 Prozent zu Buche, wie „tagesschau.de“ berichtet. Vorstandschef Christian Sewing kann endlich aufatmen – seine Strategie scheint aufzugehen.

Rekordwerte trotz schwieriger Marktbedingungen

Die Zahlen sprechen für sich: Ein Halbjahresgewinn von 3,3 Milliarden Euro netto und 5,3 Milliarden Euro vor Steuern markieren einen Meilenstein. „Wir freuen uns sehr, sowohl im zweiten Quartal als auch im ersten Halbjahr den höchsten Gewinn seit 2007 erzielt zu haben“, erklärt Sewing laut „hessenschau.de“.

Besonders bemerkenswert: Diese Performance gelang trotz sinkender Zinsen, die normalerweise das Bankgeschäft belasten. Alle Geschäftsbereiche trugen zum Erfolg bei, wobei das Investmentbanking – einst Sorgenkind – wieder als Gewinnmotor fungiert. Die Gesamterträge stiegen im ersten Halbjahr um sechs Prozent auf 16,3 Milliarden Euro. Für das Gesamtjahr peilt Sewing laut „tagesschau.de“ 32 Milliarden Euro an.

„Deutsche Bank 3.0“ als Transformationsprogramm

Hinter dem Erfolg steckt ein konsequentes Umbauprogramm. Unter dem Label „Deutsche Bank 3.0“ verschlankt Sewing die Strukturen und setzt verstärkt auf KI. Die Kosteneffizienz verbesserte sich deutlich: Die Aufwand-Ertrag-Relation sank auf 62,3 Prozent – ein Wert, der das für 2025 gesetzte Ziel von unter 65 Prozent bereits unterschreitet.

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