Business & Beyond Trumps Rohstoff-Allianz: 30 Länder gegen Chinas Preisdiktat

Trumps Rohstoff-Allianz: 30 Länder gegen Chinas Preisdiktat

Washington schmiedet eine Rohstoff-Allianz mit 30 Ländern gegen Chinas Marktmacht. Zollfreier Handel und Mindestpreise sollen die Abhängigkeit von Peking brechen. Doch kann das funktionieren?

Als China im April die Rohstoff-Exporte stoppte, kapitulierte Trump innerhalb weniger Monate. Die Abhängigkeit von Lithium, Nickel und Seltenen Erden war zu groß. Jetzt schlägt Washington zurück – mit einer Allianz, die Pekings Preisdiktat brechen soll. US-Innenminister Doug Burgum verkündete auf einer Konferenz in Washington: Rund 30 Länder wollen mitmachen, Japan, Australien und Südkorea seien bereits dabei.

Zollfreier Handel als Waffe

Das Konzept klingt simpel: zollfreier Handel zwischen den Mitgliedern plus Mindestpreise für kritische Rohstoffe. Die Logik dahinter sei, dass stabile Preise privates Kapital anlocken würden, so Burgum laut Deutschlandfunk.

Unternehmen müssten keinen Preisverfall mehr fürchten. Die USA werfen China vor, die Preise für Lithium, Nickel und Seltene Erden systematisch zu manipulieren – Rohstoffe, die für E-Autos, Hightech-Waffen und Elektronik unverzichtbar sind.

Geopolitik trifft Lieferketten

Der Konflikt zeigt, wie verletzlich westliche Wirtschaftsmächte geworden sind. Chinas Rohstoff-Blockade im vergangenen Jahr legte offen, dass die USA bei kritischen Mineralien komplett von Peking abhängen.

Die neue Allianz soll diese Schwachstelle eliminieren. Doch während Washington Verbündete sammelt, kontrolliert China weiterhin den Großteil der globalen Förderung und Verarbeitung dieser Materialien.

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