Drive & Dreams Tesla killt das Model S – und sein Auto-Geschäft gleich mit

Tesla killt das Model S – und sein Auto-Geschäft gleich mit

Business Punk Check

Tesla verkauft keine Vision mehr, sondern Ablenkung. Die Zahlen sind eindeutig: Das Autogeschäft schrumpft, die Konkurrenz überholt, die Produktpipeline ist leer. Musks Antwort? Ein radikaler Pivot zu Robotaxis und humanoiden Robotern – Märkte, in denen Tesla keinen Vorsprung hat und die regulatorisch blockiert sind. Die Börsenbewertung von über 250 beim KGV ist absurd für ein Unternehmen mit schrumpfendem Kerngeschäft. Tesla ist längst ein Meme-Stock, getrieben von Hype statt Fundamentaldaten. Wer jetzt einsteigt, wettet nicht auf ein Unternehmen, sondern auf Musks Fähigkeit, neue Narrative zu verkaufen.

Das eigentliche Problem: Musk jongliert zwischen Tesla, SpaceX und xAI. Geld fließt zwischen den Firmen, Ressourcen werden verschoben, Bewertungen künstlich aufgebläht. Tesla-Aktionäre finanzieren Musks andere Projekte – ob sie wollen oder nicht. Sollte der SpaceX-Merger kommen, ist das kein Triumph, sondern ein Eingeständnis: Das Autogeschäft ist tot. Die unbequeme Wahrheit: Tesla hat die richtigen Themen früh erkannt, aber den Vorsprung verspielt. Bei E-Autos sind sie einer von vielen. Bei autonomem Fahren liegt Waymo Jahre voraus. Bei Robotik dominieren andere. Was bleibt, ist ein CEO, der lieber neue Versprechen macht, als alte einzulösen. Wer darauf setzt, sollte wissen: Das ist kein Investment, das ist Glücksspiel.

Häufig gestellte Fragen

Warum stellt Tesla das Model S ein?

Das Model S macht nur noch 3 Prozent der Verkäufe aus und ist wirtschaftlich nicht mehr relevant. Tesla fokussiert sich auf die Massenmodelle Model 3 und Y sowie auf neue Geschäftsfelder wie Robotaxis und humanoide Roboter. Die Produktionslinien in Fremont werden für den Optimus-Roboter umgebaut.

Wie realistisch ist Teslas Robotaxi-Versprechen?

Wenig realistisch. Waymo macht 400.000 Fahrten pro Woche mit 2.500 Fahrzeugen, Tesla hat gerade mal 34 im Einsatz – keine davon wirklich autonom. In Kalifornien fehlt die Genehmigung für fahrerlose Taxis. Das Cybercab darf regulatorisch nur in homöopathischen Dosen gebaut werden: maximal 2.500 Fahrzeuge pro Jahr.

Lohnt sich ein Investment in Tesla noch?

Nur für Zocker. Das KGV liegt bei über 250, das Autogeschäft schrumpft, die neuen Geschäftsfelder sind hochspekulativ. Tesla wird wie ein Tech-Konzern bewertet, agiert aber zunehmend wie ein Meme-Stock. Wer jetzt kauft, wettet auf Musks Fähigkeit, neue Narrative zu verkaufen – nicht auf solide Fundamentaldaten.

Was bedeutet der BYD-Erfolg für die E-Mobilität?

BYD zeigt, dass E-Mobilität ein Massenmarkt geworden ist, in dem Preis und Produktvielfalt entscheiden. Die Chinesen produzieren günstiger, bringen schneller neue Modelle und dominieren zunehmend auch außerhalb Chinas. Teslas First-Mover-Vorteil ist Geschichte. Die Mobilitätswende findet statt – nur nicht mehr mit Tesla als unangefochtener Nummer eins.

Wie gefährlich ist Musks Firmen-Jonglage für Tesla-Aktionäre?

Sehr gefährlich. Musk verschiebt Geld und Ressourcen zwischen Tesla, SpaceX und xAI. Tesla finanziert mit 2 Mrd. Dollar xAI, obwohl das Startup monatlich 1 Mrd. Dollar verbrennt. Bei einem möglichen SpaceX-Merger sitzt Musk auf beiden Seiten des Tisches und hält mehr Anteile an SpaceX. Tesla-Aktionäre zahlen für Musks andere Projekte – ohne Mitspracherecht.

Quellen: Vision Mobility, Autopreneur

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