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Feierabend ohne Stress: Diese Länder gewähren das Recht auf Abschalten

Feierabend ohne Stress: Diese Länder gewähren das Recht auf Abschalten
erhöhte ansicht des mannes hält smartphone mit bunten anwendungssymbolen zu hause || Modellfreigabe vorhanden
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Frankreich: Pionier des Feierabendrechts

Frankreich war eines der ersten Länder, das 2017 das „Recht auf Abschalten“ einführte. Unternehmen mit mehr als 50 Mitarbeitern müssen mit Arbeitnehmervertretern verhandeln, um festzulegen, wann elektronische Kommunikation erlaubt ist. Verstöße können teuer werden: Bis zu 1% des Gesamtgehalts des Arbeitnehmers kann als Strafe fällig werden. Frankreichs Arbeitsmarkt ist bekannt für seine strikten Regelungen, darunter die gesetzlich vorgeschriebene 35-Stunden-Woche.

Belgien: Vom Staatsdienst zur Privatwirtschaft

Belgien folgte 2022 mit einem ähnlichen Gesetz. Ursprünglich nur für Beamte gedacht, wurde es auf Angestellte in Unternehmen mit mehr als 20 Mitarbeitern ausgeweitet. Belgien ist auch bekannt für seine Vier-Tage-Arbeitswoche, die ebenfalls zur besseren Work-Life-Balance beiträgt.

Portugal: Das Recht auf Ruhe

In Portugal ist das „Recht auf Ruhe“ gesetzlich verankert. Arbeitgeber dürfen ihre Mitarbeiter nach Feierabend nicht mehr kontaktieren. Zudem haben Arbeitnehmer das Recht auf mindestens 11 Stunden ungestörte Nachtruhe, außer in Notfällen. Diese Regelung soll sicherstellen, dass die Freizeit nicht durch berufliche Anforderungen gestört wird.

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