Female & Forward Einsteins Erbin? Die junge Physikerin Sabrina codiert das Universum neu

Einsteins Erbin? Die junge Physikerin Sabrina codiert das Universum neu

Harvard, Hawking und der Durchbruch

In Harvard tauchte Pasterski in die Königsdisziplin ein: Quantengravitation unter Starphysiker Andrew Strominger. Dort identifizierte sie den „Spin Memory Effect“ – einen neuartigen Gravitationseffekt, der als messbare Signatur von Gravitationswellen gilt. Das Besondere: Ihre ersten wissenschaftlichen Veröffentlichungen wurden bereits 2016 von Stephen Hawking zitiert, wie „SD2“ dokumentiert.

„Während andere Nachwuchsforscher noch an ihrer ersten Veröffentlichung arbeiten, diskutierte Hawking bereits ihre Theorien“, so „CapTechU“. Pasterski wurde Teil eines elitären Diskurses über Symmetrien, Soft-Theoreme und Gravitationswellen – Grundlagenforschung, die unser Verständnis des Universums neu formatieren könnte.

Das Universum als Hologramm

Nach ihrer Promotion wechselte Pasterski ans Princeton Center for Theoretical Science und fokussierte sich auf ein radikales Konzept: „Celestial Holography“ – die Hypothese, dass unser vierdimensionales Universum als Hologramm auf einer zweidimensionalen Grenzfläche kodiert sein könnte.

Das klingt wie Science-Fiction, basiert aber auf konkreten mathematischen Formeln und Symmetriegruppen. 2021 wurde sie Faculty am renommierten Perimeter Institute und gründete dort die Celestial Holography Initiative. Die Simons Foundation stellte dafür rund 8 Millionen US-Dollar bereit. Als Deputy Director leitet sie nun ein Team von Spitzenforschern mit einer ambitionierten Mission: Die Vereinigung von Gravitation und Quantenmechanik in einem konsistenten Framework – quasi die Suche nach der Weltformel.

Seite 2 / 4
Vorherige Seite Nächste Seite

Das könnte dich auch interessieren