Finance & Freedom 15 Euro Mindestlohn: Rettung oder Ruin für die Gastronomie?

15 Euro Mindestlohn: Rettung oder Ruin für die Gastronomie?

Kritik von Verbänden und Politik

Auch der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA hat wenig für Heils Pläne übrig. „Mit der Forderung, den Mindestlohn auf 15 Euro anzuheben, stellt Bundesarbeitsminister Hubertus Heil zum wiederholten Mal die unabhängige Arbeit der Mindestlohnkommission in Frage“, so DEHOGA-Hauptgeschäftsführerin Ingrid Hartges auf der Verbands-Website. Sie warnt davor, dass die Betriebe weiter in Schieflage geraten könnten.

Ein Blick auf die Herausforderungen

Die Gastronomie hat in den letzten Jahren einiges durchgemacht. Natalie Mammel und ihr Ehemann sind 2020 aus der Schweiz zurück nach Tübingen gekommen, kurz vor dem ersten Corona-Lockdown. Die geplante Eröffnung ihres Gasthauses im April 2020 fiel ins Wasser, es folgten weitere Lockdowns, dann die Energiekrise und Inflation. „Ganz normale Zeiten kennen wir eigentlich gar nicht“, sagt Mammel, so „tagesschau.de“. Trotzdem bleibt sie optimistisch. Doch die steigenden Kosten zwingen sie, die Preise immer wieder anzupassen. Im Januar steht die nächste Mindestlohnerhöhung auf 12,82 Euro an.

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