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Fitnessstudios in der Krise: Generation Z sprengt das Geschäftsmodell!

Generation Z sprengt das Geschäftsmodell vieler Fitnessstudios
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Die Generation Z liebt Fitness, doch genau das könnte Fitnessstudios in Schwierigkeiten bringen. Warum das Geschäftsmodell vieler Studios ins Wanken gerät und was das für die Zukunft bedeutet.

Fitness ist in. Besonders bei der Generation Z, die Fitnessstudios regelrecht stürmt. Doch was auf den ersten Blick wie ein Segen für die Branche aussieht, entpuppt sich als potenzielles Problem. Warum die Liebe der jungen Generation zum Training die Geschäftsmodelle vieler Fitnessstudios ins Wanken bringt.

Fitness als Lebensstil: Die Generation Z im Fokus

Fitness ist beliebter denn je! Auf Social Media zeichnet sich der Trend schon lange ab – vor allem Gen Z sind Verfechter des „Healthy Lifestyles“. Auch Zahlen geben das wieder: Laut einer Umfrage von McKinsey aus dem Jahr 2023 hat mehr als die Hälfte der Generation Z Fitness als eine ihrer obersten Prioritäten angegeben.

Statistik und Realität: Die steigenden Zahlen

Die Fitnessorganisation Les Mills fand heraus, dass der Anteil der Erwachsenen, die ins Fitnessstudio gehen, von 27 Prozent im Jahr 2013 auf 32 Prozent im Jahr 2019 angestiegen ist. Ketten wie Planet Fitness haben in den letzten Jahren Millionen neuer Mitglieder gewonnen. Doch genau hier liegt das Problem: Fitnessstudios sind darauf nicht ausgelegt.

Warum die Studios nicht mit der Gen Z mithalten können

Gen Z soll also faul sein? Sportlich gesehen auf jeden Fall nicht! Vor allem Krafttraining ist bei ihnen beliebt. Eine Umfrage des American College of Sports Medicine aus dem Jahr 2023 zeigt, dass Krafttraining der zweitbeliebteste Fitnesstrend des Jahres ist. Doch das Gewichtheben erfordert spezielle Geräte, die nicht jeder zu Hause hat. Das lockt viele junge Leute ins Fitnessstudio. Sie gehen davon aus, dass viele Mitglieder ihre Abos zwar bezahlen, aber selten erscheinen. Diese Strategie gerät jedoch ins Wanken, wenn die Mitglieder tatsächlich regelmäßig trainieren.

Die Begeisterung der Generation Z bringt die Fitnessstudios an ihre Grenzen. Planet Fitness zum Beispiel hat im Durchschnitt 6500 Mitglieder pro Studio, aber nur Platz für etwa 300 Personen gleichzeitig, wie „Business Insider“ berichtet. Das Geschäftsmodell vieler Studios basiert darauf, dass ein Großteil der Mitglieder selten auftaucht. Doch das funktioniert nicht mehr, wenn die Studios überfüllt sind und die Mitglieder unzufrieden werden.

Die Zukunft der Fitnessbranche

Die Fitnessbranche steht vor einer Herausforderung. Die Generation Z sieht Fitnessstudios nicht nur als Orte zum Trainieren, sondern auch als soziale Treffpunkte. Jim Thomas von Fitness Management USA betont laut „Business Insider“: „Hier treffen sich ihre Freunde, hier gibt es ein Gemeinschaftsgefühl.“ Fitnessstudios müssen nun Wege finden, diese Bedürfnisse zu erfüllen, ohne ihre Geschäftsmodelle zu gefährden.

Ein Balanceakt für die Zukunft

Die Liebe der Generation Z zum Fitnessstudio könnte die Branche dazu zwingen, ihre Geschäftsmodelle grundlegend zu überdenken. Es geht nicht nur darum, wie man aussieht, sondern auch darum, wie man sich fühlt. Die Fitnessbranche muss jetzt aufholen und sich an die neuen Bedürfnisse anpassen. Denn eines ist sicher: Die Generation Z wird ihre Begeisterung für Fitness so schnell nicht verlieren.

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