Was wurde Doro Baer für #Flugtaxi gescholten – Larry Page baut jetzt welche
Was wurde sie gescholten, die arme Doro Baer, unsere kommende Staatsministerin für Digitales, als sie im Heute Journal sagte, man solle prüfen, ob wir mit der Infrastruktur, die wir in Zukunft haben werden, auch Flugtaxis nutzen könnten.
Hier nochmal in Kürze. @DoroBaer mit „Themen, die uns wirklich beschäftigen sollten“, wie der Möglichkeit sich mit einem #Flugtaxi fortbewegen zu können. pic.twitter.com/vk0UPxZrn0
— ZDF heute journal (@heutejournal) March 5, 2018
Ahnungslosigkeit wurde ihr vorgeworfen, die Hohnmaschine auf Twitter lief heiß.
Sitzen ein Schwede, ein Holländer und ein Deutscher im #Flugtaxi
Einer hat kein schnelles Internet.— Ralph Ruthe (@ralphruthe) March 6, 2018
Immerhin sprang ihr Digitalguru Sascha Lobo teilweise bei: Das sei doch richtig gedacht, denn Deutschland fehle es an einer digitalen Vision. Tja, und jetzt? Verkündet die New York Times, dass Google-Mitgründer Larry Page mit Kitty Hawk in Neuseeland einen Lufttaxidienst starten will.
Gut, strenggenommen handelt es sich bei dem Modell Cora äußerlich nicht um ein klassisches Auto, das zum Fliegen gebracht wurde. Vielmehr ist es eine Mischung aus Helikopter und Flugzeug, das senkrecht starten und landen kann. Die Maschine fliegt elektrisch, soll sich autonom fortbewegen und ist für den kommerziellen Kurzstreckentransport von Personen konzipiert. Die Testflugphase ist abgeschlossen, in drei Jahren soll Kitty Hawk an den Start gehen.
Vielleicht ist es also gar nicht so verkehrt, wenn eine Digitalministerin ein bisschen weiterdenkt, als nur den horrenden Status quo des Breitbandausbaus zu fixen. Manche Entwicklungen treten nämlich schneller ein, als man denkt. Kitty Hawk ist im Übrigen nicht der einzige Entwickler, der an Lufttaxiprojekten sitzt. Uber, Audi und Airbus haben ähnliche Visionen.