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Forscher:innen entwickeln Robo-Fisch, der Meere von Mikroplastik befreit

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Plastikmüll in den Meeren und der Natur ist eine der größten Herausforderungen der heutigen Zeit. Forscher:innen und Startups arbeiten bereits an verschiedenen Alternativen, um weitere Vermüllung durch Plastik zu reduzieren. Doch in den Meeren schwimmt bereits eine große Anzahl an Plastikmüll und noch schlimmer: Mikroplastik.

Die kleinen Plastikteilchen können nämlich das Erbgut und den Hormonhaushalt der Meerestiere beeinflussen und nicht so einfach aus dem Wasser entfernt werden. Doch ein Forschungsteam der Sichuan Universität soll derzeit einen Robo-Fisch entwickeln, der die Meere von Mikroplastik befreien kann, wie der Guardian berichtet.

Der künstliche Fisch ist gerade einmal 13mm lang und besteht aus einem Material, das dem natürlichen Perlmutt nachgeahmt wurde. Damit soll der Robo-Fisch elastisch und flexibel sein und kann pro Tour bis zu fünf Kilogramm an Mikroplastik aus den Meeren fischen.

Außerdem besitzt der künstliche Fisch eine Selbstheilungskraft. Sollte er bei Expeditionen beschädigt werden, kann er sich also selbst wiederherstellen. Derzeit befindet sich das Projekt noch in der Anfangsphase, die Robo-Fische können nur an der Wasseroberfläche eingesetzt werden. Allerdings arbeitet das Forscher:innenteam bereits an einer Weiterentwicklung für tiefere Gewässer.

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