AnlagePunk · Deutsche Rentenversicherung

Frauenpower im Rentenalter: Mehr Versicherungsjahre als je zuvor!

Frauenpower im Rentenalter: Mehr Versicherungsjahre als je zuvor!
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Die Rolle der „Mütterrente“

Nicht zu unterschätzen sind auch die Auswirkungen der „Mütterrente“. Zwei Gesetzesänderungen, die 2014 und 2019 in Kraft traten, haben dazu geführt, dass mehr Kindererziehungszeiten bei der Rente angerechnet werden. Diese Änderungen sind nicht unumstritten, da sie erhebliche Kosten verursachen, die teilweise von den Beitragszahlern getragen werden. Doch für viele Frauen bedeuten sie eine deutliche Verbesserung ihrer Rentenansprüche.

Rentenansprüche im Vergleich

Im Jahr 2003 erreichten Frauen beim Renteneintritt nur 52 Prozent des Rentenniveaus ihrer männlichen Kollegen. 2023 hat sich dieser Wert auf 72 Prozent erhöht. Das bedeutet, dass Frauen im Durchschnitt 1.051 Euro erhalten, während Männer 1.449 Euro beziehen. Diese Annäherung ist ein großer Fortschritt, auch wenn noch immer eine Lücke besteht.

Die Männer im Vergleich

Auch bei den Männern gab es Veränderungen. Der Anteil der Neurentner mit mindestens 45 Versicherungsjahren stieg von 56 Prozent im Jahr 2003 auf 66 Prozent im Jahr 2023. Insgesamt zeigt sich, dass sowohl Männer als auch Frauen heute länger arbeiten und mehr in die Rentenkasse einzahlen.

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