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Genderverbot im Bildungsministerium: Prien setzt klares Signal gegen Sternchen & Co.

Karin Prien
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Signalwirkung für Bildungseinrichtungen

Mit ihrer Entscheidung könnte Prien ein Signal für Bildungseinrichtungen bundesweit setzen. Zwar ist Bildungspolitik Ländersache, doch mehrere unionsgeführte Bundesländer haben bereits ähnliche Verbote an Schulen erlassen. Der Vorstoß im Bundesministerium könnte diesen Trend verstärken.

Häufig gestellte Fragen zum Thema „Genderverbot im Bildungsministerium“

  • Warum verbietet Ministerin Prien Genderzeichen in ihrem Ministerium? Prien begründet ihre Entscheidung damit, dass sie Politik „nicht als Aktivistin“ machen wolle. Sie befürwortet zwar inklusive Sprache, lehnt aber Sonderzeichen wie Gendersternchen ab und beruft sich auf die Regeln des Rechtschreibrates.
  • Gilt das Genderverbot auch für Schulen in ganz Deutschland? Nein, Bildungspolitik ist Ländersache. Ministerin Prien kann kein bundesweites Verbot für Schulen erlassen. Allerdings haben bereits mehrere unionsgeführte Bundesländer eigene Verbote von Gendersprache an Schulen eingeführt.
  • Was sagen Sprachexperten zur Genderdebatte? Duden-Chefin Kathrin Kunkel-Razum beklagte, dass in Deutschland keine sachliche Debatte mehr über das Gendern möglich sei. Sie weist darauf hin, dass andere nicht regelkonforme Schreibweisen wie Prozentzeichen oder Hashtags kaum kritisiert werden, während Genderzeichen heftig bekämpft werden.

Quelle: queer.de, Bild.de

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