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Homeoffice-Hack: Lüften steigert Produktivität und senkt Burnout-Risiko!

Homeoffice-Hack: Lüften steigert Produktivität und senkt Burnout-Risiko!
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Lesezeit2 Min · 480 Wörter

Frische Luft im Homeoffice erhöht die Produktivität und mindert das Burnout-Risiko. Eine niederländische Studie zeigt: Lüften ist der Schlüssel für mehr Zufriedenheit und Effizienz bei der Arbeit von zu Hause.

Arbeiten vom heimischen Schreibtisch aus hat viele Vorteile. Besonders während der Corona-Pandemie wurde das Homeoffice für viele zum neuen Normalzustand. Doch was macht das Arbeiten von zu Hause wirklich effektiv? Eine niederländische Studie hat sich genau dieser Frage gewidmet und überraschende Erkenntnisse gewonnen. Spoiler: Es hat viel mit frischer Luft zu tun!

Frische Luft für frische Ideen

Lüften, das klingt banal, ist aber ein echter Gamechanger im Homeoffice. Wer regelmäßig die Fenster weit aufreißt, steigert nicht nur seine Produktivität, sondern beugt auch dem gefürchteten Burnout vor. Das zeigt eine Umfrage unter knapp 1.000 niederländischen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern im November 2020, durchgeführt von einem Team der Universität Maastricht, worüber unter anderem „Welt“ berichtet.

Frauen vs. Männer: Wer ist produktiver?

Interessanterweise schätzen Frauen ihre Produktivität im Homeoffice höher ein als Männer. Und die Arbeitsleistung wird je größer der Haushalt, desto besser die Arbeitsleistung. Doch warum ist das so? Die Studie zeigt, dass die Umgebungsbedingungen im Homeoffice oft besser bewertet werden als im Büro. Temperatur, Luftqualität, Beleuchtung und Lärm spielen hier eine große Rolle.

Technik schlägt Gemütlichkeit

Trotz der besseren Umgebungsbedingungen zu Hause bevorzugen viele die technische Ausstattung im Büro. Schreibtisch, Stuhl, Bildschirm und Co. schneiden im Vergleich besser ab. Doch das ist kein Grund zur Sorge: Mit ein paar Investitionen lässt sich auch das heimische Büro aufrüsten.

Lüften: Der unterschätzte Held

Schon länger ist bekannt, dass schlechte Luft zu Müdigkeit und Konzentrationsproblemen führen kann. Die niederländische Studie zeigt nun, dass regelmäßiges Lüften nicht nur die Zufriedenheit mit den Umgebungsbedingungen steigert, sondern auch die Produktivität und die Bereitschaft, weiterhin im Homeoffice zu arbeiten. Außerdem sinkt die Burnout-Gefahr.

Zahlen, die überzeugen

Mit der Zunahme der Frischluftzufuhr stieg der Schätzwert der Produktivität um 0,4 Punkte auf einer Zehnerskala. Die Bereitschaft, im Homeoffice zu bleiben, erhöhte sich um 1,2 Punkte. Gleichzeitig sank die Tendenz zum Burnout um 0,4 Punkte auf einer Sieben-Punkte-Skala.

So geht Lüften richtig

Doch wie viel Lüften ist genug? Fachleute empfehlen, die Raumluft mehrmals täglich komplett auszutauschen. Das geht am besten durch Stoß- oder Querlüften. CO₂-Messgeräte, auch „CO₂-Ampeln“ genannt, können dabei helfen, die Luftqualität im Blick zu behalten. Sie zeigen nicht nur die CO₂-Konzentration, sondern auch Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit an.

Kleine Maßnahme, große Wirkung

Lüften mag simpel erscheinen, doch die Wirkung ist enorm. Eine gute Luftqualität im Homeoffice steigert die Produktivität, erhöht die Zufriedenheit und senkt das Burnout-Risiko. Also: Fenster auf und durchatmen!

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