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IQ-Entwicklung im Wandel: Sinkende Intelligenz, steigende Konzentration?

IQ-Entwicklung im Wandel: Sinkende Intelligenz, steigende Konzentration?
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Der durchschnittliche IQ stieg seit Jahrzehnten. Flynn-Effekt nennt man dieses Phänomen, das aktuell nicht mehr zu beobachten ist. Trotzdem wird die Konzentrationsfähigkeit immer besser – allerdings nur bei Erwachsenen, nicht bei Kindern.

Der Flynn-Effekt beschreibt, wie der Intelligenzquotient (IQ) von Generation zu Generation kontinuierlich ansteigt. Seit der Mitte des 20. Jahrhunderts konnte dieses Phänomen beobachtet werden. Doch stagniert dieser Trend mittlerweile und in einigen Ländern geht die Entwicklung sogar zurück.

Expertinnen und Experten sind sich über den Grund dieses sogenannten Anti-Flynn-Effekts nicht einig. Manche sind der Ansicht, die Entwicklung rührt daher, dass weniger intelligente Menschen mehr Kinder zeugen, die dann den Schnitt herunterziehen. Andere meinen, es läge an der Migration: Weniger intelligente Menschen wären es dieser Theorie nach, die nach Deutschland einwandern und den durchschnittlichen IQ beeinflussen. Doch dieser Grund weist wohl eher auf das Weltbild einiger Expertinnen und Experten hin als auf die tatsächlichen Ursachen.

Diese liegen nämlich vermutlich eher in der sich wandelnden Umwelt. Veränderungen im Bildungssystem, der hohe Einfluss diverser Medien oder auch eine ungesündere Ernährung könnten Gründe für die negative Entwicklung des allgemeinen IQs sein.

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