Keine prickelnden News: Champagner Nachfrage sinkt
Chinas Auflagen: Der Schlag ins Gesicht der Luxusgüter
Die EU-China-Handelsbeziehungen sind angespannt. Was als Streit über Elektrofahrzeuge begann, hat sich zu einem umfassenden Handelskrieg entwickelt. China hat beschlossen, hohe Zölle auf Luxusgüter aus der EU zu erheben. Darunter fällt auch Champagner. Für Produzenten wie Moët Hennessy und Pernod Ricard ist das ein herber Schlag. Die ohnehin schon rückläufigen Verkaufszahlen werden durch diese zusätzlichen Kosten weiter belastet.
Wetterchaos: Natur spielt nicht mit
Das Wetter hat den Champagner-Produzenten ebenfalls einen Strich durch die Rechnung gemacht. Übermäßiger Regen und Frost haben die Ernte beeinträchtigt. Pilzbefall (Mehltau) und andere Schäden sind die Folge. Im Sommer kommen dann noch Hitzewellen und heftige Stürme hinzu. Doch es gibt einen Silberstreif am Horizont: Die meisten Champagnerflaschen bestehen aus verschiedenen Jahrgängen. So können Vorräte aus guten Jahren genutzt werden, um die aktuelle Ernte zu ergänzen.