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Mindestlohn auf der Kippe: Droht ein Job-Kahlschlag bei 14 Euro?

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Die SPD will den Mindestlohn auf 15 Euro anheben. Doch eine Studie warnt: Bei 14 Euro könnten viele Jobs verloren gehen. Die Wirtschaft wackelt, die Politik drängt.

Mindestlohn: Ein Erfolgsmodell mit Schattenseiten?

Seit seiner Einführung im Jahr 2015 hat der Mindestlohn in Deutschland einen bemerkenswerten Weg hinter sich. Anfangs bei 8,50 Euro, stieg er schrittweise auf die aktuellen 12,41 Euro. Millionen von Arbeitnehmern profitierten von diesen Erhöhungen, und die Einkommensungleichheit nahm ab. Doch die Zeiten haben sich geändert. Die deutsche Wirtschaft kämpft mit einer Rezession und die rosigen Zeiten des Beschäftigungswachstums scheinen vorbei zu sein. Knallhart lässt sich sagen: Der Standort Deutschland wackelt bedrohlich.

Die SPD scheint mit ihren Plänen, den Mindestlohn weiter anzuheben, Öl ins Feuer zu gießen. Eine Erhöhung des Mindestlohns auf 14 Euro könnte für viele Unternehmen eine erhebliche finanzielle Belastung darstellen. Laut einer Umfrage des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), welches „Business Insider“ vorliegt, erwarten 20 Prozent der befragten Betriebe einen Stellenabbau, sollten die Löhne auf dieses Niveau angehoben werden. Besonders betroffen wären Branchen mit ohnehin schon niedrigen Löhnen, in denen die Erhöhung die Kostenstruktur erheblich verändern würde.

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