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Psychische Erschöpfung: Wer schreibt krank, wenn nichts mehr geht?

Krankschreibung bei psychischen Krankheiten
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Diskretion garantiert

Eine Sorge, die viele Betroffene haben, ist der Datenschutz. Was erfährt der Arbeitgeber über die Krankschreibung? Die Antwort: sehr wenig. Oberthür erklärt, dass Patienten sich absoluter Diskretion sicher sein können. So gäbe es heute, bei den elektronischen Krankschreibungen, weder eine Diagnose noch einen ausstellenden Arzt zu sehen. Das bedeutet, dass der Arbeitgeber nicht erfährt, dass die Krankschreibung aufgrund psychischer Probleme erfolgt ist.

Die steigenden Fehlzeiten aufgrund psychischer Erkrankungen zeigen, wie wichtig es ist, das Thema ernst zu nehmen. Wer sich in einer Situation befindet, in der die Psyche nicht mehr mitmacht, sollte nicht zögern, medizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen. Hausärzte, Psychiater und andere Fachärzte stehen bereit, um die notwendige Krankschreibung auszustellen und den Weg zur Genesung zu unterstützen. Datenschutzbedenken sind dabei unbegründet, da der Arbeitgeber keine Details über die Diagnose erfährt.

Wenn du akut depressive oder Suizid-Gedanken hast, wende dich an die Telefonseelsorge online oder unter Tel. 0800 / 111 0 111 oder 0800 / 111 0 222 oder 116123. Auch die Deutsche Depressionshilfe unter Tel. 0800 / 33 44 533 hilft. In Notfällen kontaktiere bitte die nächste psychiatrische Klinik oder den Notarzt unter Tel. 112.

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