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Renten-Boom: Wie die Stabilisierung das Rentenniveau rettet!

Renten-Boom: Wie die Stabilisierung das Rentenniveau rettet!
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Lesezeit3 Min · 533 Wörter
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Beitragssätze und Lebenserwartung

Der Beitragssatz zur gesetzlichen Rentenversicherung wird voraussichtlich von derzeit 18,6 Prozent auf 22,4 Prozent im Jahr 2035 steigen. Danach bleibt er stabil, bevor er leicht zunimmt. Dies ist vor allem auf die steigende Lebenserwartung zurückzuführen. Rentner*innen beziehen länger Rente, was zu höheren Gesamtauszahlungen führt. Diese Logik gilt für alle Alterssicherungssysteme, unabhängig von ihrer Struktur.

Rentenbeiträge: Mehr als nur Steuern

Die steigenden Rentenbeiträge haben keine negativen Auswirkungen auf das Wirtschaftswachstum oder die Beschäftigung, betont Dullien. „Da den steigenden Beiträgen auch steigende Leistungen gegenüberstehen, wirken die Rentenbeiträge nicht wie Steuern. Sie sind – wie es auch die Bundesbank beschreibt – eher eine obligatorische Vorsorge.“

Die Stabilisierung des Rentenniveaus ist nicht nur eine theoretische Idee, sondern eine praktische Lösung, die Generationen übergreifend Vorteile bringt. Die Studie des IMK zeigt, dass eine solche Maßnahme nicht nur die Renditen verbessert, sondern auch die Debatte um die Rentenreform auf eine sachlichere Ebene hebt. Ein Gewinn für alle Beteiligten.

Quelle: imk-boeckler.de

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