Startup & Scaling Venture Capital im freien Fall: Globale Startup-Finanzierung bricht dramatisch ein

Venture Capital im freien Fall: Globale Startup-Finanzierung bricht dramatisch ein

Bei den aktivsten Investoren führten Insight Partners, Accel, Andreessen Horowitz und Khosla Ventures die meisten Post-Seed-Runden an. Die größten Deals wurden hingegen von Private-Equity-Firmen wie Greenoaks, Franklin Templeton und General Atlantic angeführt.

Deutsche Startup-Szene unter Druck

Für den deutschen Markt bedeuten diese Entwicklungen nichts Gutes. Während die USA ihre Position stärken, kämpfen europäische Startups zunehmend um Aufmerksamkeit internationaler Investoren. Besonders mittelgroße Finanzierungsrunden im Bereich von 10 bis 50 Millionen Euro dürften in den kommenden Monaten zur Herausforderung werden.

Die Verteilung nach Finanzierungsphasen zeigt zudem eine klare Tendenz zu etablierteren Unternehmen: Nur 10 Prozent der Investments flossen in Seed-Startups, während 37 Prozent an Early-Stage- und 53 Prozent an Late-Stage-Unternehmen gingen. Für junge Gründerteams wird die Luft damit spürbar dünner.

Düstere Aussichten für Q2

Der April-Einbruch offenbart die anhaltende Unsicherheit im Venture-Markt. Ohne Mega-Deals wie die OpenAI-Finanzierung zeigt sich die wahre Zurückhaltung der Investoren. Schuld sind nicht zuletzt die wirtschaftlichen Turbulenzen durch US-Zölle und einen eskalierenden Handelskrieg.

Die Signale deuten auf ein schwaches zweites Quartal hin. Investoren agieren vorsichtig, Bewertungen stehen unter Druck, und der Exit-Markt bleibt angespannt. Für Startups bedeutet dies: Effizienz vor Wachstum, längere Finanzierungsrunden und möglicherweise schmerzhafte Anpassungen der Geschäftsmodelle.

Quelle: crunchbase.com

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