AnlagePunk · Abgabefrist

Steuererklärung verpasst? SO vermeidet ihr saftige Strafen

Wer seine Steuererklärung nicht rechtzeitig abgibt, riskiert saftige Geldstrafen
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Mehrere Arbeitgeber:

Arbeitnehmer, die von mehreren Arbeitgebern Arbeitslohn bezogen haben, der nicht pauschal versteuert wurde, sind ebenfalls zur Abgabe verpflichtet.

Abfindungen:

Wer eine Abfindung erhalten hat, bei deren Versteuerung der Arbeitgeber die sogenannte Fünftelregelung angewendet hat, muss ebenfalls eine Steuererklärung abgeben. Auch ein Verlustvortrag aus dem Vorjahr verpflichtet zur Abgabe.

Verpasste Steuererklärung kann teuer werden

Wer die Abgabefrist verpasst hat, muss mit einem Verspätungszuschlag rechnen. Pro Monat nach der Frist werden mindestens 25 Euro fällig – maximal können es sogar bis zu 25.000 Euro werden! Beispiel gefällig? Ein Steuerzahler, der 500 Euro nachzahlen muss und seine Erklärung drei Monate zu spät einreicht, zahlt mindestens 75 Euro extra.

Statt 500 werden dann 575 Euro fällig. Ob und wann ein Verspätungszuschlag verhängt wird, entscheidet das Finanzamt. Doch es gibt eine beruhigende Nachricht: Es wird erst zwingend, wenn die Steuererklärung 14 Monate überfällig ist. Auch dann sind noch Ausnahmen möglich, etwa wenn eine Erstattung fällig ist. Wer gute Gründe für die Verspätung hat, sollte sich schleunigst beim Finanzamt melden. Ein kurzer Aufschub ist oft noch drin.

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