Tech & Trends Musks FSD-Frust: Warum niemand Teslas Autopilot will

Musks FSD-Frust: Warum niemand Teslas Autopilot will

Business Punk Check

Musks FSD-Offensive entpuppt sich als Rohrkrepierer. Die harte Wahrheit: Kein Hersteller will eine Technologie lizenzieren, die regulatorisch im Kreuzfeuer steht und deren Einnahmen sinken. Während Musk Dinosaurier-Emojis postet, bauen Toyota und Lucid auf bewährte Partner wie Waymo – ein Unternehmen, das seit Jahren ohne Fahrer auf öffentlichen Straßen unterwegs ist. Teslas FSD braucht noch immer menschliche Aufsicht, Waymo nicht. Der Unterschied ist entscheidend. Die Zahlen entlarven den Hype: Nur zwölf Prozent Zahlungsbereitschaft bei der eigenen Kundschaft sind katastrophal für eine Technologie, die angeblich die Zukunft definiert.

Sinkende Quartalseinnahmen trotz wachsender Flotte sprechen Bände. Für Entscheider bedeutet das: Wer jetzt auf FSD setzt, kauft ein Regulierungsrisiko mit fragwürdigem ROI. Die etablierte Industrie hat das längst durchschaut – deshalb die höflichen Absagen mit unrealistischen Anforderungen. Musks Frust ist nachvollziehbar, aber selbstverschuldet. Wer autonomes Fahren monetarisieren will, braucht mehr als vollmundige Versprechen: funktionierende Technik, regulatorische Sicherheit und überzeugende Geschäftszahlen. Tesla liefert aktuell keines davon.

Häufig gestellte Fragen

Warum will niemand Teslas Full Self-Driving lizenzieren?

Die Gründe liegen auf der Hand: FSD steckt in regulatorischen Untersuchungen wegen Sicherheitsvorfällen, wurde in tödliche Unfälle verwickelt und generiert sinkende Einnahmen. Nur zwölf Prozent der Tesla-Fahrer zahlen dafür – ein desaströses Signal für potenzielle Lizenznehmer. Traditionelle Hersteller setzen lieber auf etablierte Partner wie Waymo, die bereits fahrerlose Dienste anbieten, statt auf eine Technologie mit ungewisser Zukunft.

Wie unterscheidet sich Teslas FSD von Waymos Technologie?

Der entscheidende Unterschied: Waymo fährt komplett autonom ohne menschliche Aufsicht, Teslas FSD erfordert permanent einen aufmerksamen Fahrer. Waymo operiert seit Jahren kommerziell in mehreren US-Städten, während Tesla noch mit Genehmigungen kämpft und regulatorische Hürden überwinden muss. Für Hersteller ist Waymo deshalb der sicherere Partner – technologisch ausgereifter und rechtlich weniger riskant.

Lohnt sich der Kauf von Teslas FSD für Privatnutzer?

Bei aktuell sinkenden Einnahmen und nur zwölf Prozent Zahlungsbereitschaft unter bestehenden Kunden lautet die ehrliche Antwort: fraglich. FSD kostet mehrere tausend Dollar, erfordert ständige Überwachung und bietet keinen echten Autopilot-Komfort. Wer das Geld investieren will, sollte abwarten, bis die regulatorischen Probleme gelöst sind und die Technologie tatsächlich hält, was Musk verspricht.

Welche Hersteller haben die besseren Autonomie-Strategien?

Toyota mit Waymo und Lucid mit Nuro/Uber verfolgen den smarteren Weg: Sie kooperieren mit Spezialisten, die bereits funktionierende autonome Systeme im Echtbetrieb haben. Statt alles selbst entwickeln zu müssen, nutzen sie bewährte Technologie und teilen das Entwicklungsrisiko. Diese Partnerschaften ermöglichen schnelleren Markteintritt mit geringerem regulatorischem Risiko – ein klarer Vorteil gegenüber Teslas Alleingang.

Kann Tesla seine Robotaxi-Ziele bis Jahresende erreichen?

Musks Ziel von acht bis zehn Metropolen bis Jahresende wirkt angesichts der aktuellen Probleme unrealistisch. Zwar gibt es Genehmigungen in Nevada und Arizona, doch laufende Untersuchungen und sinkende FSD-Akzeptanz sprechen gegen schnelle Expansion. Realistischer wäre ein schrittweiser Rollout in wenigen Städten mit intensiver Testphase – alles andere ist Marketing statt Mobilitätsstrategie.

Quellen: Business Insider

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