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VW-Sanierung: 16 Mrd. Euro für den Abschied vom Personal

VW-CEO Oliver Blume
picture alliance / ASSOCIATED PRESS | RONNY HARTMANN VW-CEO Oliver Blume
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Widerstand aus den Regionen

Die Arbeitnehmerseite lässt die Ankündigung nicht unwidersprochen. IG-Metall-Chefin Christiane Benner, Verhandlungsführer Thorsten Gröger und Betriebsratschefin Daniela Cavallo kündigten laut Tagesschau an, Werksschließungen und einen weiteren „Job-Kahlschlag“ mit aller Macht zu verhindern. Für IG Metall und Gesamtbetriebsrat ist keine Schließung besiegelt; sie sehen den Vorstand in der Pflicht, für jeden Standort konkrete Lösungen zu erarbeiten.

Emdens Oberbürgermeister Tim Kruithoff betonte laut Tagesschau, die Stadt wolle weiter Autos bauen und akzeptiere keine bloßen Ersatzbeschäftigungen. Zwickaus Oberbürgermeisterin Constance Arndt sprach von einem möglichen „Schicksalsschlag“ für die Region, sollte die Schließung tatsächlich kommen. Beide Kommunalpolitiker verweisen damit auf die Kehrseite der Konzernrechnung: Was für VW eine Kostenposition in Milliardenhöhe ist, bedeutet für Emden und Zwickau die Frage nach ihrer wirtschaftlichen Existenzgrundlage.

Business Punk Check

Fakt ist: VW beziffert die Kosten seines Sanierungsprogramms laut Insider-Angaben auf 16 Mrd. Euro, verteilt auf Personalabbau und mögliche Werksschließungen. Fakt ist auch, dass keine Schließung final entschieden ist und der Konzern parallel 135 Mrd. Euro investieren will.

Die hohe Summe deutet darauf hin, dass der Konzern selbst mit erheblichem sozialem und politischem Widerstand rechnet, den er finanziell abfedern will. Offen bleibt, ob die veranschlagten Milliarden tatsächlich ausreichen, um Rendite und Standorterhalt gleichzeitig zu sichern, oder ob am Ende doch Werke fallen. Das entscheidet sich erst bis 2027.

Auf einen Blick

  • Volkswagen kalkuliert laut Insider-Angaben 16 Mrd. Euro für Stellenabbau und mögliche Werksschließungen an vier deutschen Standorten.
  • Für Emden und Zwickau sind jeweils rund eine Milliarde Euro vorgesehen, für Hannover und Neckarsulm jeweils zwei Milliarden Euro.
  • Eine endgültige Entscheidung über Werksschließungen ist vertagt, ein Konzept für die Standorte soll bis Ende Juni 2027 vorliegen.
  • IG Metall, Betriebsrat und die Oberbürgermeister von Emden und Zwickau kündigen Widerstand gegen mögliche Schließungen an.

Quellen: Handelsblatt, WirtschaftsWoche, Tagesschau, KI-unterstützt

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