AnlagePunk · Altersarmut

Weltspartag 2024: Frauen und die Rentenlücke – warum sie mehr sparen müssen als Männer

Weltspartag 2024
Gender pay gap. File photo dated 27/01/15 of plastic models of a man and woman standing on a pile of coins and bank notes. Britain's gender pay gap won't close until 2069 unless more women are encouraged to take up careers in industries such as science and engineering, a new report is warning. Issue date: Saturday September 24, 2016. Research by accountancy giant Deloitte suggests that women should take advantage of technology-driven changes in the labour market by studying and working in areas like science, technology, engineering and mathematics (STEM), where pay is more balanced. See PA story CITY PayGap. Photo credit should read: Joe Giddens/PA Wire URN:28731143
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Frauen stehen vor größeren finanziellen Herausforderungen im Alter. Sie müssen mehr sparen, um die Rentenlücke zu schließen. Warum das so ist?

Das Thema Altersvorsorge ist brisant, besonders am Weltspartag 2024 und vor allem Frauen stehen hier vor einer großen Herausforderung. Die Rentenlücke, also die Differenz zwischen dem aktuellen Einkommen und der erwarteten Rente, trifft Frauen härter als Männer. Doch warum ist das so? Und was können Frauen tun, um dieser Falle zu entgehen? „WeltSparen“ by Raisin hat sich die Gemengelage genauer angesehen.

Frauen und die Rentenlücke: Ein tiefer Graben

Frauen müssen im Schnitt mehr Geld zur Seite legen, um im Alter den gleichen Lebensstandard wie Männer zu halten. Eine 40-jährige Frau mit durchschnittlichem Einkommen sollte beispielsweise 185.000 Euro angespart haben, während ihr männliches Pendant mit 150.000 Euro auskommt. Diese Zahlen sprechen Bände und werfen die Frage auf: Warum diese Ungerechtigkeit?

Die Ursachen für diese Diskrepanz sind vielfältig. Ein Blick auf die Daten des Statistischen Bundesamtes zeigt, dass Frauen nach wie vor den Löwenanteil der Care-Arbeit übernehmen. Ob Kindererziehung, Pflege von Angehörigen oder Hausarbeit – Frauen investieren täglich 44,3 % mehr Zeit in Sorgearbeit als Männer. Diese ungleiche Verteilung wirkt sich direkt auf die Erwerbsbiografien aus: Jede zweite Frau arbeitet in Teilzeit, bei Männern sind es nur 13 %. Zudem sind viele Frauen in Berufen tätig, die schlechter bezahlt werden. Das alles führt zu einem Gender Pay Gap von 18 %, was bedeutet, dass der Bruttostundenverdienst von Frauen im Schnitt fast ein Fünftel niedriger ist als der von Männern. Selbst bei gleicher Qualifikation und vergleichbaren Erwerbsbiografien verdienen Frauen immer noch 6 % weniger pro Stunde.

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