Work & Winning Arbeitsmarkt im Wandel: Atypische Jobs auf dem Rückzug

Arbeitsmarkt im Wandel: Atypische Jobs auf dem Rückzug

Geschlechterspezifische Unterschiede bleiben bestehen

Trotz des allgemeinen Rückgangs atypischer Beschäftigung zeigen sich weiterhin massive Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Frauen sind mit 25 Prozent mehr als doppelt so häufig in atypischen Arbeitsverhältnissen tätig wie Männer (10,2 Prozent). Besonders deutlich wird dies bei der Teilzeitbeschäftigung mit maximal 20 Wochenstunden: Hier liegt der Anteil bei Frauen mit 19,4 Prozent fast sechsmal höher als bei Männern (3,4 Prozent).

Auch bei geringfügigen Beschäftigungsverhältnissen zeigt sich ein ähnliches Bild. Mit 6,5 Prozent sind Frauen fast dreimal häufiger in Minijobs tätig als Männer (2,2 Prozent). Diese Zahlen verdeutlichen, dass trotz positiver Gesamtentwicklung die Geschlechterunterschiede in der Arbeitswelt weiterhin signifikant sind.

Gesellschaftlicher Wandel als Katalysator

Die veränderten Lebensentwürfe und gesellschaftlichen Strukturen tragen ebenfalls zum Rückgang atypischer Beschäftigung bei. „Frauen sind stärker in den Arbeitsmarkt integriert, ihre Arbeitszeit in Teilzeit hat sich verlängert“, betont Weber. Gleichzeitig haben sich die Möglichkeiten in sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung verbessert, was zu einem Rückgang ungewollter Minijobs führt.

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