Work & Winning Deutsche Olympioniken unter dem Mindestlohn – IOC kassiert Milliarden

Deutsche Olympioniken unter dem Mindestlohn – IOC kassiert Milliarden

Olympiasieg – ein teurer Erfolg

Für einen Olympiasieg gibt es in Deutschland einmalig 20.000 Euro. Klingt gut, oder? Aber dieser Betrag muss versteuert werden. Andere Länder zahlen deutlich mehr – oder gar nichts, wie Großbritannien. Dort profitieren die Athleten jedoch von besseren finanziellen Strukturen und höheren Mitteln.

Sponsoring-Verbot und seine Folgen

Athleten könnten ihren Werbewert nutzen, um zusätzliche Einnahmen zu generieren. Doch die „Rule 40“ des IOC verbietet es ihnen, kurz vor, während und nach den Spielen eigene Sponsoren zu präsentieren. Selbst auf Social Media dürfen sie nicht werben. Ein Verfahren des Bundeskartellamts brachte zwar leichte Verbesserungen, aber Geld verdienen dürfen die Athleten weiterhin nicht.

Die Realität der Athleten

Im Durchschnitt verdienen deutsche Olympioniken 1.560 Euro brutto monatlich. Viele sind bei der Bundeswehr, Polizei oder dem Zoll angestellt und verdienen so zusätzliches Geld. Doch auch das reicht oft nicht aus, um über die Runden zu kommen. „Das IOC kassiert Milliarden und behält quasi alles für sich selbst“, sagt Rob Koehler. Das IOC selbst verweist auf Berichte, in denen steht, dass 90 Prozent der Einnahmen in den Sport reinvestiert werden. Doch wie viel davon tatsächlich bei den Athleten ankommt, bleibt unklar.

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