Thailand: Elon Musk lässt Mini-U-Boot bauen, um Jungs aus Höhle zu retten

Seit Tagen versuchen Rettungskräfte eine in einer Höhle in Thailand festsitzende Jugend-Fußballmannschaft zu befreien. Der erste Erfolg konnte in der Nacht von Samstag auf Sonntag vermeldet werden: vier Jungen wurden befreit, am Montag wurden schließlich weitere vier gerettet. Doch immer noch sitzen vier Jungen und ein Betreuer in der unterfluteten Tham-Luang-Höhle fest und warten auf ihre Rettung, die sich aufgrund starker Regenfälle immer wieder verschleppt. Bereits vergangene Woche hat Boring-Company-CEO Elon Musk seine Unterstützung für die Rettung der thailändischen Jugend-Fußballmannschaft angeboten und einige seiner Ingenieure auf die Entwicklung eines speziellen U-Boots angesetzt. Nun wird tatsächlich eine kleine Röhre getestet, die von zwei Tauchern von außen manövriert werden kann, die klein genug ist, um auch durch enge Passagen zu tauchen und groß genug, um eine Person zu transportieren.

Sollte die Konstruktion tatsächlich noch rechtzeitig eingesetzt werden können, wäre sie wohl die sicherste aller bisher durchgespielten Rettungsmöglichkeiten. Denn das Graben von Rettungsschächten dauert zu lange, auch auf das Ende der Regenzeit zu warten und das Wasser aus der Höhle einfach abfließen zu lassen, ist keine Option mehr. Die Entscheidung, die Jungs selbst aus der Höhle tauchen zu lassen, wurde von vielen als gefährlichste Option kritisiert, da die Kinder nicht taucherfahren sind und bereits ein Rettungstaucher starb. In der Röhre könnten sie allerdings weitgehend sicher transportiert werden.

Fraglich ist aber, ob die Röhre, so klein sie auch ist, durch das enge und verzweigte Höhlensystem manövrierbar ist. Denn manche Stellen seien schließlich so eng, dass Taucher ihre Sauerstoffflasche ausziehen und vor sich her schieben müssen. Momentan passiert übrigens wenig: die Rettungsmission soll am Dienstag wieder fortgesetzt werden.


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