Life & Style Mitarbeiter des Jahres: Programmierer automatisiert seinen Job

Mitarbeiter des Jahres: Programmierer automatisiert seinen Job

Mit der fortschreitenden Digitalisierung von immer mehr Lebensbereichen gewinnen technische Fähigkeiten und Kenntnisse stetig an Bedeutung. Schon länger wird uns von Experten ans Herz gelegt, sich auch als Otto-Normal-Bürger das Programmieren anzueignen. Noch nicht überzeugt? Folgende Geschichte liefert einen weiteren Beweis für die grenzenlose Vielfalt an Möglichkeiten, die diese Fertigkeit eröffnet.

Pfiffig: Ein Arbeitgeber entdeckte schleierhafte Scripts auf dem Rechner seines ehemaligen Programmierers. Nach genauerer Auseinandersetzung mit den Quelltextdateien, stellte sich heraus, dass der Ex-Mitarbeiter viele seiner Arbeitsprozesse einfach automatisiert hatte. Was genau? Einen Auszug aus den cleveren Scripts findet ihr hier:

smack-my-bitch-up.sh

War der Programmierer nach 21 Uhr noch im Unternehmensnetzwerk eingeloggt, wurde eine SMS mit dem Inhalt „late at work“ an seine Frau geschickt. Zusätzlich hatte er eine Liste an Ausreden angelegt, aus der bei Aktivierung dieser Funktion, eine zufällig ausgewählt und in die SMS eingefügt wurde. Den geschmacklosen Namen des Scripts lassen wir an dieser Stelle mal unkommentiert.

kumar-asshole.sh

Das Mailfach wurde nach E-Mails von einem Kunden namens „Kumar“ abgescannt. Wurden Keywords wie „help“, „sorry“ und „trouble“ identifiziert, wurde die Datenbank des Kunden automatisch auf das aktuellste Backup gesetzt. Daraufhin erhielt „Kumar“ eine Mail: „No worries, mate. Be careful next time.“

hangover.sh

Wurde bis 8.45 Uhr auf dem Arbeitsrechner kein Login registriert, wurde eine Mail mit dem Inhalt “not feeling well, working from home” an den Chef rausgeschickt. Natürlich auch hier ergänzt durch eine zufällig ausgewählte Begründung.

fucking-coffee.sh

Einmal aktiviert blockierte dieses Script die Kaffeemaschine. Daraufhin wurde ein mittlerer Milchkaffee aufgesetzt, der allerdings erst 24 Sekunden später von der Maschine  in die Tasse gegossen wurde. Eben diese Zeit brauchte es den Programmierer, um von seinem Büro zur Kaffeemaschine zu laufen.

Die gesamte Story zum Nachlesen und vor allem alle Scripts gibt es auf GitHub.

[via]

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