Mogelpackung Lebenslauf: Wie bei der Bewerbung ganz gerne mal geschummelt wird

Bewerbungen zu schreiben, kann manchmal ziemlich entmutigend sein – egal wie qualifiziert man ist. Schließlich muss man sich meist gegen zahlreiche andere Bewerber durchsetzen. Damit aber nicht genug. Noch viel schlimmer ist, dass man komplett die Hosen runterlassen muss. Lücken im Lebenslauf sind da genauso unangenehm wie ein schlechter Abschluss von der Uni, die man mit Biegen und Brechen durchgezogen hat, weil gerade nichts Besseres zur Hand war. Interessiert allerdings keine Sau. Beim potenziellen Arbeitgeber zählen Fakten und Ergebnisse.

Also verwundert es nicht, wenn einige Bewerbungen, die so auf den Schreibtischen der Führungskräfte landen, manchmal nicht so ganz der Wahrheit entsprechen. Gerne gemogelt wird dann bei den Job-Positionen, die schön schwammig formuliert werden, um die Tatsache zu vertuschen, dass man bei der letzten Firma eigentlich nur Kaffeekocher war. Ja und wenn es um Leben und Tod geht, dann wird eben auch mal ein nicht vorhandener Abschluss aufs Papier gezaubert. Hauptsache der Traumjob rückt in greifbare Nähe. Harvard, Stanford oder Yale klingen doch wie Musik in den Ohren. Da kann das Oberstufenzentrum aus Schwedt eben nicht mithalten.

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