Mit dieser Kampagne setzt sich Burger King gegen Mobbing ein

Bei welchem Szenario würdet ihr eher eingreifen: Wenn ein Jugendlicher gemobbt wird – oder wenn ein Burger gemobbt wird? Klingt trivial, würde doch jeder von uns sagen, dass man sich sicher für einen Menschen einsetzen würde. Doch genau diesen Konflikt hat nun Burger King in Kooperation mit der Initiative Fairplayer.de mit einer versteckten Kamera nachgestellt. Und die Reaktionen sind erschreckend: Während 95 Prozent der Gäste sich für ihren gemobbten „Whopper Jr.“  einsetzten, griffen lediglich 12 Prozent ein, um dem gemobbten Teenie zu helfen.

Kreiert wurde das Video von der Agentur David MiamiDas Mobbingszenario wurde im Video natürlich durch Schauspieler inszeniert, aber die Reaktionen der anwesenden Gäste sind echt. Trotzdem kann man hier natürlich kritisieren, dass der Vergleich ein wenig überzogen ist, weil im Endeffekt die Gäste nur ein Produkt reklamieren, für das sie gezahlt haben. Dennoch greift Burger King mit dieser Aktion ein wichtiges Thema auf.

Ob es nur eine einmalige Marketing-Kampagne ist um Aufmerksamkeit zu generieren oder ob Burger King sich nun langfristig um das Thema bemühen möchte, bleibt abzuwarten. Fakt ist, dass Mobbing ein zunehmendes gesellschaftliches Problem wird und man sich mit diesem Thema intensiver auseinander setzen sollte.


Business Punk Redaktion

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