Nach Anti-Wall-Aktion: “Cards Against Humanity“ beschenkt einkommensschwache US-Bürger

Cards Against Humanity (CAH) hat es wieder getan: Das Team aus Comedy-Autoren hatte kürzlich eine Aktion gestartet, um Trumps Mauer zu verhindern: Auf der Website des Kartenspiels konnten Teilnehmer für 15 Dollar ein Überraschungspaket kaufen, die Einnahmen daraus sollten dann verwendet werden, um ein Stück Grenzland zwischen den USA und Mexiko zu erwerben und damit Trumps Mauerbau hinauszuzögern. Jetzt haben die Comedians eine neue Idee: Soziale Ungleichheit bekämpfen.

Ihren ersten Gedanken mussten sie leider verwerfen – “a campaign to eat all the rich people and live in their houses” – die zweite Idee war besser: Das Geld, dass sie durch ihre Anti-Grenzzaun-Aktion eingenommen hatten, umzuverteilen und zurückzugeben. Um die Menschen zu unterstützen, die es auch wirklich nötig haben, haben sie die 150.000 Teilnehmer ihrer ersten Aktion eine Umfrage über ihren sozialen Hintergrund ausfüllen lassen. Diese Antworten haben die Comedians dann mit Informationen, wo die jeweiligen Personen leben – Zensus-Daten –, kombiniert. Daraus konnten sie Schlüsse ziehen, wem eine finanzielle Unterstützung am meisten helfen würde.

Letztendlich haben von allen Teilnehmern 10.000 Personen ihre 15 Dollar, mit denen sie die erste Aktion von CAH supportet hatten, zurückbekommen. Die kleine Gruppe der ärmsten 100 Leute durfte sich besonders freuen: Sie bekamen jeweils 1000 Dollar aus dem Fundus. Die Reaktionen der Begünstigten, die CAH auf ihrer Seite veröffentlicht haben, zeigen, dass die Autoren einige Menschen sehr glücklich gemacht haben.

Cards Against Humanity

Natürlich ist die ganze Aktion eher symbolisch zu werten. Aber allein dadurch, Aufmerksamkeit für das Thema zu schaffen, ist schon viel gewonnen.


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