Kiezmarke: So kannst du die Straße ein bisschen weniger hart machen

Es gibt keine Zahlen, wie viele Menschen in Berlin tatsächlich auf der Straße leben. Schätzungen rechnen aber mit 10.000 Menschen. Dass es sehr viele sind, sehen wir an jeder Straßenecke und bei jeder U-Bahn-Fahrt.

Seit vielen Jahren engagiert sich deshalb die Organisation One Warm Winter dafür, diese Problematik in die Öffentlichkeit zu rücken und vor allem auch jungen Menschen das Problem bewusst zu machen. Dabei nutzen sie gerne prominente Gesichter und aufwendige Kampagnen. Doch es geht nicht nur um Öffentlichkeit, sondern auch um konkrete Hilfen. So auch im aktuellen Projekt.

Das Prinzip ist simpel: Du kaufst eine Kiezmarke in einem der teilnehmenden Geschäfte – also zum Beispiel bei Mustafa’s Gemüse Kebap, C&A oder Dean and David. Diese Marke gibst du einer oder einem Wohnungslosen und die oder der kann diese Marke dann bei dem jeweiligen Geschäft einlösen. Für einen Döner, neue Kleidung oder einen Haarschnitt. Und das, was du für die Kiezmarke zahlst, geht nicht ans Unternehmen, sondern wird ebenfalls gespendet. Doppelt gut sozusagen.


Business Punk Redaktion

Hier schreibt die Business-Punk-Redaktion. Mal er, mal sie, mal gar keiner. Ach und kauft unser Heft! Danke.

Zum Autor

Das können wir Dir auch empfehlen

placeholder
placeholder