Sechs Gründe, warum die Jogginghose das optimale Business-Outfit ist

Starre Konventionen prägen bis heute die Kleiderwahl vieler verzweifelter Menschen, die nach nichts mehr lechzen als nach einem gemütlichen Beinkleid – auch im Office. Denn vielleicht haben sich inzwischen viele Büros von der Qual der gebügelten Anzughosen und immer aufreißgefährdeten Nylonstrumpfhosen befreit, aber sind wir mal ehrlich: Jeans sind jetzt auch nicht die größte Freude.

Wir rufen euch also auf: Befreit euch aus den Ketten der Konvention, aus dem Gefängnis der Kleiderordnung. Es gibt gute Gründe dafür, dass die Jogginghose das perfekte Business-Outfit ist:

#1 Weil es sich mit Understatement leichter overperformt

Wer erwartet schon viel von dem immer ein bisschen fertig aussehenden Typen in der Jogginghose? Genau, niemand. Wer also in Jogginghose zur Arbeit kommt, der wird mindestens für faul gehalten. Es wäre ein Fehler, das für ein Problem zu halten.

Denn unterschätzt zu werden ist der perfekte Weg für dich, später als der krasseste Overperformer aus einer Aufgabe herauszukommen. Wenn nichts von dir erwartet wird, kannst du auch niemanden enttäuschen. Wenn du dann einigermaßen normal deine Aufgaben erfüllst, sprengst du alle Erwartungen.

#2 Weil deine Fuck-the-Norms-Haltung respekteinflößend ist

Es gibt zwei Interpretationsweisen der Jogginghose. Die erste ist die oben genannte Unterschätzung, die zweite ist der Respekt. Wer es sich traut, in Jogginghose zur Arbeit zu kommen, der muss wichtig sein und was zu sagen haben. Als Praktikant würde man sich schließlich niemals gegen die Kleiderordnung verstoßen.

Und wenn die Leute wissen, dass du nicht Chef oder Chefin bist, denken sie zumindest, dass du mutig bist, deinen eigenen Weg gehst und irgendwie auf alles scheißt. Ehrfurcht ist dir in Jogginghose also sicher.

#3 Weil es manchmal wichtig ist, die Kontrolle über sein Leben zu verlieren

Irgendwie prägt dieses dumme Lagerfeld-Zitat immer noch die öffentliche Wahrnehmung der Jogginghose, deswegen soll es auch hier nicht unerwähnt bleiben: “Jogginghosen sind das Zeichen einer Niederlage. Man hat die Kontrolle über sein Leben verloren und dann geht man eben in Jogginghosen auf die Straße.”

Da fragen wir uns: So what?! Kontrolle über das Leben verlieren? Ja bitte! Genau das brauchst du eben manchmal, um wirklich kreativ zu werden. Wer sein Leben immer kontrolliert, erlebt auch nie etwas Unvorhersehbares – ja, kann manchmal schief gehen, kann aber auch ganz groß werden. Also bitte: Hab Mut, die Kontrolle zu verlieren, geh‘ in Jogginghose ins Büro.

#4 Weil deine Hose der ultimative Ice Breaker sein kann

Du steckst mal wieder in einem awkward Small Talk auf einem lahmen Networking-Event? Während dir dein Gesprächspartner das Ohr ablabert und von seinem echt total disruptiven Konzept erzählt, schwelgst du in Erinnerungen an das letzte Mal:

Da hattest du Jogginghose an und es war so viel besser. Niemand von den Dummschwätzern hielt dich für wichtig genug zum Netzwerken, nur die entspannten Leute wollten mit dir reden. Und mit denen warst du direkt auf einer Ebene, in der das Gespräch nicht angestrengt war, sondern ihr einfach gemeinsam Free Drinks genossen und über dein Outfit gelacht habt.

#5 Weil so jeder Tag Freitag ist

Egal, wie sehr der Job Traumjob ist, Freitag ist und bleibt der beste Tag. Das liegt natürlich daran, dass das Wochenende beginnt. Aber das Freitags-Feeling kann man sich ganz einfach auch schon Montag erzeugen: Statt Casual Friday führt man die Casual Week ein.

Und das heißt natürlich: Jeden Tag Jogginghose. Schon fühlt man sich immer wie zu Hause, immer wie kurz vor dem Wochenende. Das Mittagstief ist gar nicht mehr so tief, weil der Knopf nicht mehr drückt und dass gar nicht Wochenende ist, lässt sich viel leichter aushalten.

Grund #6 ist die ganz persönliche Hommage an die Jogginghose unseres Autors Alexander Langer. Hat etwas mit Palmen und Reports zu tun. Hier entlang:


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