International Women’s Day: Sieben Frauen, die du kennen solltest

Langsam macht unsere Welt Fortschritte – langsam, aber sicher. Es sind keine Breaking News, dass Männer in der Business-Welt noch immer das dominierende Geschlecht darstellen, allerdings gibt es immer mehr Frauen, die sich den Weg in Führungspositionen und andere einflussreichen Stellen erkämpfen. Anlässlich des heutigen Weltfrauentages möchten wir euch sieben Frauen mit Impact vorstellen, die uns zeigen: Erfolgreiche und einflussreiche Frauen gibt es schon längst, nur muss man manchmal genauer hinschauen. Noch.

Vanessa Mientus

Lauter Motor, Sportwagen, Freiheitsgefühl. Die Aachenerin, die Architektur studiert hat und nun Formel-1-Pisten baut, blüht auf, wenn ihre Füße den Asphalt berühren. Vanessa Mientus hat es – entgegen der Meinung vieler ihrer Kollegen – geschafft. Mit viel Blut, Schweiß und Tränen hat sie sich in der von Männern dominierten Sportwelt etabliert und einen Platz an der Spitze der Königsdisziplin im Bau ergattert: Großprojekte, wie die Erschaffung von Rennstrecken – all around the world.

© Carlos Álvarez Montero für Business Punk

Michele Hengst

Mann trinkt Bier, Frau trinkt Sekt? Denkste. Michele Hengst beweist, dass Frauen das Flüssigbrot nicht nur zu sich nehmen, sondern auch produzieren und vermarkten können. Im Szeneviertel Neukölln im Süden Berlins kümmert sie sich als Geschäftsführerin rund ums Marketing und den Vertrieb des „Berliner Bergs“. Ihr Leitfaden: Bierbrauen – aber bitte mit Tradition.

© Gene Glover für Business Punk

Milena Glimbovski

Milena setzt sich nicht nur für Chancengleichheit zwischen Mann und Frau ein, sondern auch für das weitere Bestehen unserer Welt. Was alles mit einer kleinen Idee begann, wurde mittlerweile zur großen Bewegung. Unverpackt, plastikfrei, Zero Waste. Nachhaltigkeit und Umweltschutz stehen für sie an erster Stelle, als sie 2014 in Berlin Kreuzberg den ersten „Original Unverpackt“ Laden eröffnet. Mittlerweile hält sie Vorträge, bietet Führungen an und kümmert sich nebenbei mit ihrem Team um ihren Online-Shop und das „OU Magazin“.

© Wikipedia

Lea-Sophie Cramer

Sex sells – aber hinter verschlossenen Türen? Nicht für Lea-Sophie Cramer. Ihr Motto: Weg mit den Tabus. Vom „Fifty Shades of Grey“-Hype angesteckt, ergreift sie all ihren Mut und wagt den Schritt in die Selbstständigkeit. Mit Erfolg. 2013 gelang ihr der Durchbruch mit „Amorelie“, dem Versandhändler für Erotik- und Lifestyle-Produkte. Ganz ohne Sticheleien und Anzüglichkeit. Mit ihrer Idee entdeckt sie eine Lücke im Onlinemarkt und weiß diese erfolgreich zu schließen. Ganz getreu ihres Plans, Sextoys zu enttabuisieren.

© Nikita Teryoshin für Business Punk

Mai Goth Olesen

Mai Goth Olesen weiß, wie viel Zeit und Arbeit man in eine Tomate stecken muss, um sie essreif zu bekommen. Die in Dänemark aufgewachsene Gründerin hat sich schon in ihrem Studium zum Ziel gesetzt, gegen Lebensmittelverschwendung vorzugehen, und seit 2016 ist sie damit auch nicht mehr alleine. Ihre App „MealSaver“ fusioniert in den großen Städten Deutschlands Restaurantbesitzer und Lebensmittelverkäufer, um gegen das sinnlose Wegschmeißen von noch gutem Essen vorzugehen. Mit Erfolg und gutem Gewissen. Schließlich wissen wir selbst: Vieles ist zu gut für die Tonne.

© ResQ Club/ Youtube

Kaidi Ruusalepp

Finanzen. Kapital. Graue Anzüge. Nur Kerle? Nö. Auch wenn Kaidi Ruusalepp sich manchmal von Investoren dumme Fragen nach ihrem Privatleben anhören muss, ist und bleibt ihr Lebenslauf ihr Kapital. Sie beweist, dass sich auch Frauen erfolgreich in der männerdominierten Fintech-Szene etablieren können. Ihre 2013 gegründete Plattform „Funderbeam“ kümmert sich sowohl um Startups, als auch um Firmen, die Geld von Investoren benötigen. Und Kaidi beweist: Finanzen sind keine reine Männersache.

© Redhill Asia

Joana Varon

Was mit einem von Videospielen begeisterten Mädchen begann, wurde zur erfolgreichen Aktivistin. Frauen sind in der Technikbranche noch immer in der Unterzahl, das ist kein Geheimnis. Joana Varon will allerdings, dass sich das ändert und sorgt deshalb mit ihrer Idee „Coding Rights“ für Umschwung. Das internationale Netzwerk, das von Frauen aus aller Welt geleitet wird, setzt sich für Menschenrechte ein und verbreitet die Message, achtsamer mit den eigenen Daten umzugehen. Mit ihrem Ziel, sich für Frauen einzusetzen und gegen Diskriminierung vorzugehen, trifft sie damit voll und ganz den Zahn der Zeit.

© Mozilla/ Youtube

Kati Dirscherl

Kati studiert einen Mix aus Wirtschaft und Kommunikation und wusste eigentlich schon immer, dass es sie in die Journalismusrichtung treibt. Wenn sie sich nicht gerade im Schreibflow befindet oder als Meme-Meister fungiert, verbringt sie ihre Freizeit gern mit langen Spaziergängen, philosophischen Themen und absurden Dokumentationen über alle möglichen Kuriositäten dieser Welt.

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