Freelance gleich Freedom? Worauf man im Freien Beruf achten sollte

Viele Menschen träumen vom Freelancen und davon, selber zu bestimmen, wo und wann sie arbeiten. Doch Freelancing bedeutet nicht gleich, dass man auch alle Freiheiten der Welt hat. Wir zeigen, was es bei dieser Form der Selbstständigkeit zu beachten gibt und welche wichtigen Punkte man berücksichtigen sollte.

Bürokratie-Stuff

Sobald man sich dafür entscheidet, als Freelancer*in seine Asche zu machen, kommen zunächst einige bürokratische Hürden auf einen zu. Als Freelancer*in arbeitet man meist regelmäßig für Unternehmen. Man wird flexibel eingesetzt und steht dabei nicht in einem klassischen Arbeitsvertrag, was wiederum bedeutet, dass andere Vorschriften gelten als für normale Arbeitnehmer*innen.

Die Tätigkeit muss beim Finanzamt angemeldet werden, das heißt: hingehen und Gewerbe anmelden, weil man nun Gewerbesteuern zahlen muss. Außerdem muss man sich als Freelancer*in selbstständig versichern, also Kranken- und Pflegeversicherung, Rentenversicherung, oder zum Beispiel Unfall-, (Berufs-)Haftpflicht- und Berufsunfähigkeitsversicherung. 

Extra Leistungen wie Kündigungsschutz oder bezahlte Urlaubstage gibt es meistens nicht – die Bezahlung erfolgt nach einem Stundensatz, Pauschale, Honorar oder bei Künstler*innen auch als Gage. 

Natürlich muss auch ein Firmenkonto her, dass unabhängig vom privaten Konto eröffnet wird. Darin müssen alle geschäftlichen Einnahmen und Ausgaben dokumentiert sein. Also bitte nicht auf die Idee kommen, nur beim Kreditinstitut ein neues Unterkonto anzumelden. It’s not gonna work.

Mehr Info’s zu Ämter und Behörden findet ihr bei Für Gründer oder auf Freelance


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