Bewegung: Warum ihr gerade jetzt laufen gehen solltet

Die Dinge, die man jetzt noch draußen machen kann und darf, sind rar gesät. Bier trinken gehen mit Freunden? Nope! Treffen im Park? Nö! Daheimbleiben und das neue Disney Plus durchsuchten? Ja, das geht. Doch eine Sache geht gerade auch noch, wenn ihr dann mal vor die Tür wollt – und das ist Joggen.

„Ächtz“, werden viele jetzt sagen, „Joggen, das macht ja mal so gar keinen Spaß. Vor allem nicht alleine“. Trotzdem, bisschen Bewegung schadet nie. Auch wenn man es sich im Lockdown sonst eben auf der Couch bequem gemacht hat. Vor allem für die, die zwischendrin auch noch arbeiten müssen, ist laufen gehen ein ziemlich guter Ausgleich in diesen Tagen. Dann und wann ein bisschen den Puls in die Höhe treiben, Sonne ins Gesicht bekommen und, ja, rennen eben.

Wichtig ist allerdings, dass man beim Workout draußen ein paar Regeln einhält:

  • Auch hier gilt: Zwei Meter Abstand zu anderen halten
  • Alleine oder höchstens mit einer weiteren im Haushalt lebenden Person laufen
  • Keine Laufgruppen bilden
  • So wenig wie möglich anfassen
  • Nach dem Laufen gründlich die Hände Waschen
  • Und wie immer gilt: Wer sich krank fühlt, bleibt daheim

Dirk von Gehlen, Journalist und Autor bei der Süddeutschen Zeitung, hat auf www.coronapause.de einige sehr nützliche Tipps aufgeschrieben, die einem gerade beim Lauf-Start helfen können:

  • Laufe stets langsamer und weniger als du denkst! Schreibe dir aber auf, wenn du laufen warst
  • Setze dir nicht das Ziel, einen Marathon zu laufen, sondern setze dir das Ziel, ein Läufer/eine Läuferin zu werden. Und das bist du, wenn du regelmäßig läufst (wie man Regelmäßigkeit erzeugt, kann man bei James Clear nachlesen)

Fitnessstudio-Betreiber hassen diesen Trick

Jetzt, da die genzen Mukkibuden dicht sind, gibt es laut der New York Times einen regelrechten Boom der Basic-Sportarten – Laufen gehört dazu. Während einer Pandemie, so heißt es in dem Artikel, sei das Joggen der perfekte Sport. Alles, was man dazu braucht, sind ein paar Schuhe (Tipp: Die sollten echt ok sein. Die restliche Ausrüstung ist egal!) und eine schöne Strecke – Isar, Spree, Rhein. Egal, wo ihr seid, eure Stadt hat da sicher was zu bieten.

Wer sich jetzt völlig zu Recht fragt, ob das der richtige Zeitpunkt zum Anfangen ist, weil überall darum gebeten wird, daheim zu bleiben. Ja, die Behörden sagen, joggen ist fine (wenn ihr euch an die Ratschläge oben haltet):

Doch Vorsicht, einmal im Game, läuft man in Gefahr, dass einen die Sache nicht mehr loslässt. Das simple Einen-Fuß-vor-den-anderen-Setzen powert aus, ist meditativ und macht hochgradig süchtig (sofern man sich an die oben genannten Tipps hält). Studiobetreiber*innen werden das nicht gerne hören, Laufschuh-Hersteller dafür schon.

Alleine zusammen laufen

Und für die, die bereits trainiert sind, die sich für einen Lauf angemeldet haben, der jetzt ausgefallen ist, gibt es auch noch was. Zusammen alleine laufen geht easy mit Crowdlauf. Anstatt mit Tausenden Menschen im Gedränge zu starten, läuft man eben schön allein in Wald oder Park. Der Clou ist, dass man dabei was Gutes tun kann. Mit jedem gelaufenen Kilometer sammelt ihr so Geld für einen guten Zweck. So hilft das Laufen also nicht nur gegen euren Lagerkoller, sondern auch anderen.

Deshalb: Schuhe an, los geht’s!

Das können wir Dir auch empfehlen

placeholder
placeholder
placeholder