„Laura Talks“: Laura Lewandowski im Interview mit Künstler Paul Schrader

Besondere Zeiten erfordern besonders kreative Inhalte. Das hat sich auch Journalistin Laura Lewandowski gedacht und die Format-Reihe „LAURA TALKS“ gestartet, in der sie mit verschiedenen Protagonisten*innen und Stakeholder*innen über die Herausforderungen in dieser Zeit spricht.

Wir freuen uns, Content-Partner der Reihe zu sein und präsentieren euch hier die Interviews in schriftlicher Form. Wer lieber etwas auf die Ohren will, kann sich gerne die Interviews hier anhören.

Paul, was machst du normalerweise und wie hat dich die Corona-Krise getroffen?

Ich bin Künstler und male großformatige Werke. Da geht die Hälfte der Zeit fürs Malen drauf und die andere Hälfte eigentlich fürs Ausstellen. Der letztere Teil ist jetzt natürlich leider komplett weggefallen. Mein Kalender ist ganz leer und auf einmal habe ich wieder viel Zeit im Studio.

Wie wirst du geschäftlich kreativ und entwickelst neue Ideen?

Ich habe schon immer viel bei Instagram gepostet, was auch jetzt gut als Schaufenster funktioniert, wenn alle Zuhause sind und nicht wissen, was sie machen sollen. Was aber wirklich fehlt sind die Ausstellungen, die abgesagt wurden. Man kann die Werke zwar bei Instagram sehen, aber keiner kauft Kunst online.

Würdest du es Leuten empfehlen, auch mal selbst ein Bild zu malen?

Ja klar. Wenn einem langweilig ist, dann ist das super. Das ist ja das Schöne an Kunst: Es kennt keine Grenzen und du brauchst kein Staatsexamen dafür. Das kann jeder machen, der Farben da hat.

Wie startest du morgens in den Tag?

Ich stehe immer relativ früh auf – immer ohne Wecker, das ist mein großer Luxus im Moment. Dann mache mir einen Kaffee, gehe runter ins Atelier und überlege, was ich machen kann. Dann gehe ich aber erstmal zum Bäcker – eine kleine Patisserie nebenan. Das ist meine Routine und dann fange ich an zu malen.

Gibt es ein Buch, das du empfehlen kannst?

Mein absoluter Lieblingsautor ist Tom Wolfe. Eigentlich sind alle seine Bücher gut. Man liest sie sehr leicht und es ist super schön geschrieben. Kann ich nur empfehlen.

Welches Learning hast du aus der Krise gezogen?

Man muss gar nicht so viel planen, denn Dinge können sich unfassbar schnell ändern. Auf einmal ist alles, was man für das Jahr geplant hat, für die Tonne. Aber das Schöne ist ja, dass man sich dann doch irgendwie anpassen kann.


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