„Laura Talks“: Laura Lewandowski im Interview mit Autorin und “The New Health Club“-CEO Anne Philippi

Besondere Zeiten erfordern besonders kreative Inhalte. Das hat sich auch Journalistin Laura Lewandowski gedacht und die Format-Reihe „LAURA TALKS“ gestartet, in der sie mit verschiedenen Protagonisten*innen und Stakeholder*innen über die Herausforderungen in dieser Zeit spricht.

Wir freuen uns, Content-Partner der Reihe zu sein und präsentieren euch hier die Interviews in schriftlicher Form. Wer lieber etwas auf die Ohren will, kann sich gerne die Interviews hier anhören.

Anne, in welcher Situation hat das Coronavirus dich erwischt?

Ich wollte Ende März auf eine Psychadelic-Conference in Tel-Aviv fahren, wo ich verschiedene Leute treffen sollte. Aber es deutete sich sehr schnell an, dass das nicht stattfindet. Da war ich erstmal enttäuscht, aber daraus haben sich dann schnell andere Wege entwickelt, um sich trotzdem zu treffen und um sich dann auf Zoom oder übers Telefon möglicherweise sogar länger zu sehen. Es erwischte mich auch in dem Moment, wo ich das erste Interview über meine neue Company „The New Health Club“ haben sollte.

Welche Morgenroutine macht für dich am meisten Sinn?

Ich nutze Yoga Easy und hab darüber wieder ein bisschen mit Kundalini-Yoga angefangen. Ich habe dann morgens immer eine halbe Stunde, die ich auf meiner Yoga-Matte verbringe. Es wechselt die Laune einfach sofort in Richtung gut. Und was noch dazugehört, ist mein selbst gemachter Kurkuma-Ginger-Shot.

Gibt es ein Buch, das du uns empfehlen kannst?

Für alle, die es noch nicht gelesen haben: „How to Change Your Mind“ von Michael Pollan. Ein toller amerikanischer Journalist und Autor, der die Renaissance von Psychedelics sehr gut beschreibt. Falls man das schon gelesen hat, gibt es noch ein tolles Buch, das heißt „Stealing Fire“ von Steven Kotler & Jamie Wheal. Da geht’s darum, wie das Silicon Valley, die Navy Seals und Maverick Scientists alles revolutioniert haben, was wir gerade an Lebens- und Arbeitsstilen erleben. Ganz toll als kleine Trash-Ablenkung ist die Netflix-Serie „Freud“. Alle echten Psychiater*innen werden bestimmt den Kopf schütteln aber es ist hochinteressant, weil es eine Geschichte um Sigmund Freud ist und eine gute Mischung aus Information und „Crazytainment“ ist.

Hast du bereits ein Learning aus der Coronakrise gezogen?

Also das Learning, das ziemlich schnell eintrat, war, dass ich mich unfassbar gut fokussieren kann. Da spüre ich wirklich einen Unterschied zu vorher. Ich finde es sehr interessant, dass, wenn man erstmal dazu gezwungen ist, andere Dinge sein zu lassen, es dann möglich ist, sich sehr stark auf eine Sache zu fokussieren. Das Zweite: Ich merke auf eine sehr produktive Art, dass eine Redefinition von The New Health Club stattfindet und Mental Health und Psychedelics Sinn machen und man das ganze Thema noch mal breiter denkt.   


Business Punk Redaktion

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