Urban Gardening: So macht ihr aus eurem Balkon eine grüne Wohlfühloase

Das mit dem grünen Daumen ist so eine Sache: Entweder man hat ihn oder man ist sowas von talentfrei, dass selbst Kakteen eingehen.

Laut einer neuen Studie der Universität Princeton sollte man es dennoch nicht aufgeben, sich mit dem Thema Pflanzenkunde zu beschäftigen. Denn: Gartenarbeit und Urban Gardening wirken sich positiv auf unser emotionales Wohlbefinden aus, insbesondere auch bei Menschen, die in Städten leben.

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Die Studie zeigt zudem auch: Das Anbauen von Gemüse hat einen größeren Effekt auf positive Emotionen als das Anpflanzen von Zierpflanzen. Praktisch: Urban Gardening ist eine Beschäftigung, der man auch wunderbar alleine nachgehen kann. Die Forschenden konnten nicht feststellen, dass das emotionale Wohlbefinden höher ist, wenn man in Gesellschaft seine Beete verschönert.

Also schnappt euch einen Schuhkarton, legt Frischhaltefolie hinein, kippt Erde darüber und pflanzt, was das Zeug hält. Falls das zu amateurhaft klingt und ihr keine Ahnung habt, was ihr pflanzen sollt, haben wir da ein paar Tipps und Vorschläge:

Smarte Herangehensweise

Damit man länger etwas von Blumen und Pflanzen hat, muss man zu den richtigen Gefäßen greifen. Finger weg von Weckgläsern, Milchtüten oder Autoreifen. So lässt sich keine Kultur erfolgreich züchten, weil das Material nicht UV-beständig ist. Dadurch kann es porös werden. Am besten eignen sich Töpfe oder Kästen aus Kunststoff, Ton oder Stein. Hauptsache, die Größe stimmt. Das Minimum: zwei Liter Blumenerde pro Pflanze. Danach ist Fingerspitzengefühl gefragt. Damit die Pflanzen üppig aufblühen, müssen sie regelmäßig gegossen und nachgedüngt werden.

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Mediterrane Kräuter

Wer sich nach einer Reise ans Mittelmeer sehnt, dem reichen hübsche Blumen und prachtvolle Pflanzen nicht aus. Für das Nostalgie-Feeling sind hier die mediterranen Düfte von Rosmarin, Thymian und Basilikum gefragt. Die aromatischen Nutzpflanzen lassen sich direkt im Beet, in einem großen Topf oder an einer Kräuterspirale züchten. Wie in ihren Heimatregionen brauchen sie möglichst trockenen Boden und viel Sonne. Ansonsten sind sie sehr pflegeleicht. Ihr müsst sie nur gelegentlich gießen, um sie am Leben zu halten. Und es auch natürlich schmecken lassen, wenn es soweit ist. Denn was gibt es besseres als eine selbstgezauberte Bolognese mit Kräutern aus dem eigenen Garten?

Obst und Gemüse

Für alle fortgeschrittenen Gärtner*innen ist der nächste Step ein eigenes Obst- und Gemüsebeet. Auch dafür braucht es nicht zwingend einen großen Garten. Einige traditionelle Gemüsesorten gibt es auch in kleinerer Ausführung – und die sind genauso schmackhaft. Für die ersten Versuche eignen sich zum Beispiel Strauchtomaten. Mit reichlich Dünger und Wasser wachsen die roten Früchte blitzschnell. Auch Erbeeren sind pflegeleicht und wachsen in Kübeln oder Weinkisten auf dem Balkon. Pflücksalat gedeiht auf Balkonien sogar besser als im Garten, vorausgesetzt er hat einen halbschattigen bis sonnigen Platz.

Die Auswahl an Obst und Gemüse ist riesig. Sucht euch also welche aus und ran ans Beet. Nur nicht vergessen, zwischen das Obst und Gemüse bienenfreundliche Blumen zu setzen, damit auch die Insekten Nahrung finden.

Falls ihr das mit dem grünen Daumen aber wirklich für immer aufgegeben habt, haben wir noch ein paar DIY-Ideen, wie man seinen Balkon easy umgestalten kann. Macht bestimmt auch glücklich.


Business Punk Redaktion

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