Life & Style Studie zeigt: Glück kann man für 1,7 Mio. Dollar kaufen

Studie zeigt: Glück kann man für 1,7 Mio. Dollar kaufen

Glück kann man kaufen. Das sagen zumindest sechs von zehn Amerikanerinnen und Amerikanern. Und das Glück hat sogar ein ganz konkretes Preisschild.

Das ergab eine Studie von Empower, die 2.034 Menschen in den USA nach ihren Einschätzungen zum finanziellen Glück befragte. Für die Amerikanerinnen und Amerikaner ist Glück demnach stark mit einem Kontostand verbunden.

Glück bedeutet Schuldenfreiheit

Das liegt wohl auch daran, dass sieben von zehn Befragten der Meinung sind, die meisten ihrer Probleme seien mit Geld zu lösen, während nur 58 Prozent der Menschen mit ihrem Gesamtvermögen zufrieden sind.

Glück bedeutet für 67 Prozent der Menschen in den USA das rechtzeitige Begleichen von Rechnungen und für 65 Prozent ein schuldenfreier Status. Für 44 Prozent der Befragten bedeutet eine gute Work-Life-Balance finanzielles Glück. Trotzdem würden zwei Drittel der Amerikanerinnen und Amerikaner sofort ihren Job kündigen, wenn Geld keine Rolle spielen würde.

Amerikanerinnen und Amerikaner verschieben ihren Ruhestand 

Beim Thema Arbeit stellen sich die Amerikanerinnen und Amerikaner aufgrund des fehlenden Vermögens auf einen späteren Ruhestand als gehofft ein. So erwarten die Menschen, dass sie durchschnittlich mit 63 in Rente gehen müssen. Das ist drei Jahre später als ursprünglich geplant.

Die Generation Z plant ihren Ruhestand am frühesten im Vergleich zu den anderen Generationen, und zwar mit 54 Jahren. Diese Zahl ist allerdings in den letzten 12 Monaten um fünf Jahre gestiegen – vor einem Jahr wollten die jungen Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteiger nämlich noch mit 49 in die Rente eintreten.

Millennials brauchen 3,5 mal mehr Geld für ihr Glück

Für die Millennials ist Glück mit dem höchsten Preis verbunden. Während die Generation Z 488.000 Dollar (ca. 447.000 Euro) Nettovermögen für ihr Glück bräuchte, halten die Millennials einen Kontostand von 1,7 Mio. Dollar (ca. 1,6 Mio. Euro) für notwendig – also 3,5 mal mehr als die nachfolgende Generation. Damit brauchen die Millennials mehr Geld zum Glücklich sein als alle anderen Generationen. Die Generation X bräuchte ein Nettovermögen von 1,2 Mio. Dollar (ca. 1,1 Mio. Euro) und die Boomer eines von fast 1 Mio. Dollar (ca. 917.000 Euro).

Warum weichen die Vorstellungen der Millennials so stark von denen der anderen Generationen ab? Die Herausgeberinnen und Herausgeber der Studie vermuten, dass das an den Krisen liegen könnte, die den Millennials zu Beginn ihrer beruflichen Karriere entgegen schlugen. So traten viele während der Finanzkrise 2008 in das Berufsleben ein und erlebten später die durch die Pandemie verursachte Volatilität sowie die derzeit stärkste Inflation und die höchsten Hypothekenzinsen seit Jahrzehnten.

Auch beim benötigten Jahresgehalt für das finanzielle Glück haben die Millennials ganz andere Vorstellungen als die anderen Generationen. Während für die Generation Z und X sowie für die Boomer das benötigte jährliche Einkommen zwischen 124.000 Dollar (ca. 114.000 Euro) und 130.000 Dollar (ca. 119.000 Euro) liegt, brauchen die Millennials für ihr Glück 526.000 Dollar (ca. 482.000 Euro) im Jahr aufs Konto.

Und auch zwischen den Geschlechtern gibt es Unterschiede. So gaben die Männer an, sie bräuchten mit einem Jahreseinkommen von 381.000 Dollar (ca. 349.000 Euro) mehr als doppelt so viel Geld zum Glück wie die Frauen mit 183.000 Dollar (ca. 168.000 Euro).

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