In 15 Tagen: 3D-Drucker baut ein mehrstöckiges Haus in Belgien

Der 3D-Drucker im Haus erspart den Maurer – jedenfalls, wenn dieser Drucker riesig ist. Das haben jetzt Student*innen der Thomas More Universität und beratende Baufirmen in Antwerpen gezeigt. Drei Jahre haben sie für die Planung des Bauprojekts gebraucht, doch dann ging es recht schnell. Nach nur 15 Tagen stand ihr zweistöckiges Haus aus dem 3D-Drucker.

Falls sich jemand über die ungewöhnliche Architektur des Hauses wundert: Um zu zeigen, was mit der Technik alles möglich sein, wurde das „Gebäude sowohl mit abgerundeten Wänden als auch Wänden im rechten Winkel entworfen“, erklärte Architekt Piet Wielemans einer Lokalzeitung.

Der Drucker, der die Außenwände schichtweise mit Beton aufgetragen hat, soll aber nur als Ergänzung zum herkömmlichen Bauen dienen. Den Wänden fehlt es etwa noch an Isolation und einer Abschlusswand. Außerdem wurde das Innere des Hauses von menschlichen Mitarbeiter*innen fertiggestellt.

Immerhin: Dank des 3D-Drucks können 50 Prozent an Emissionen eingespart werden – und sehr viel Zeit.


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