Am Wochenende eröffnet eine virtuelle Wiesn: Anstich fürs „Phantom Oktoberfest“

Das Münchner Oktoberfest ist das bekannteste Volksfest der Welt. Erstmals seit dem zweiten Weltkrieg findet es dieses Jahr nicht statt, ursprünglich war der Anstich für morgen, den 19. September geplant.

Doch ganz alleingelassen werden die Münchner*innen nicht: Ein „Phantom Oktoberfest“ verwandelt im Corona-Jahr 2020 die Wiesn in der Villa Stuck in eine Kunst-Performance, basierend auf künstlicher Intelligenz (KI).

HOFBRÄU, Philip Gröning, © VG Bild-Kunst, Bonn

Die KI setzt aus im Netz auffindbarer Bildern, Videos und Tönen der vergangenen Jahre Oktoberfest-Szenen digital zusammen, die dann für die Besucher*innen virtuell erlebbar werden. Da es sich bei dem Input in erster Linie um Social-Media-Material handelt, bleiben große Teile der Zelte unsichtbar. Die meisten Fotos sind eben Selfies.

Im Museum können immer vier Betrachter*innen gleichzeitig die VR-Headsets benutzen. Personen in weißer Schutzkleidung sorgen zwischen den Headset-Wechseln für die Desinfektion und werden so ein zeitgenössischer Teil der Performance.

Ausgedacht hat sich das „Phantom Oktoberfest“ der Regisseur und Medienkünstler Philip Gröning in Zusammenarbeit mit Rolf Mütze.

Die vier Virtual-Reality-Stationen sind von 20. September bis 4. Oktober in der Villa Stuck zu bestauen. Morgen ab 12 Uhr kann der virtuelle Anstich im Instagram-Livestream des Museums verfolgt werden. Wir bleiben dran!


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