#LeaveNoOneBehind – Ben & Jerry’s fordert, Moria sofort zu evakuieren

Die US-Eiscreme-Marke Ben & Jerry’s ist bereits bekannt für ihr politisches Engagement. Unter dem Motto „Moria eiskalt evakuieren“ nutzt sie nun ihre Reichweite, um die Initiative #LeaveNoOneBehind zu unterstützen und bei deutschen Politiker*innen die Räumung der griechischen Flüchtlingslager durchzusetzen. Auf Ben & Jerry’s Website heißt es:

„Wir fordern die Bundesregierung und alle Bundesländer jetzt dazu auf, die Camps und gefährdeten Bewohner der griechischen Inseln Lesbos, Chios, Samos, Leros und Kos zu evakuieren, in Sicherheit zu bringen und in den aufnahmebereiten Städten in Deutschland unterzubringen.“

Die rund 13.000 Geflüchteten aus Moria, denen kürzlich ihr einziges dürftiges Dach über dem Kopf abgebrannt ist, sollen in 170 deutschen Städten und Kommunen aufgenommen werden. Insgesamt sitzen circa 27.000 Menschen auf den griechischen Inseln fest.

Um ihren Forderungen zusätzlich Druck zu verleihen, hilft die Marke zusammen mit Sea Watch e.V. auch Konsument*innen dabei, digital aktiv zu werden. Mit ihrem „Social Action Tool“ kann man einfach eine vorgefertigte Email an die entsprechenden Politiker*innen im Bundestag oder den Landesparlamenten schicken und die Initiative unterstützen. 133.494 E-Mails wurden bei Erscheinen des Artikels schon verschickt.

Für ihr „Social Action Tool“ hat Ben & Jerry’s mit Sea-Watch e.V. zusammengearbeitet

Im Juni war Ben & Jerry’s bereits Teil des Werbeboykotts gegen Facebook gewesen, wie wir in unseren Lunch News berichteten.

Am 15. September startete Ben & Jerry’s mit dem US-Nachrichtenportal Vox eine Podcast-Serie namens „Who we are“, die sich mit Amerikas Geschichte des systematischen Rassismus beschäftigt. Eiscreme mit Purpose – we like!

Das können wir Dir auch empfehlen

placeholder
placeholder
placeholder